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Gemeinschaftskrankenhaus BonnSt. Elisabeth · St. Petrus · St. JohannesAkademisches Lehrkrankenhaus der Universität Bonn
Marienhaus
Operation in der Kardiologie am Gemeinschaftskrankenhaus Bonn
Operation in der Kardiologie am Gemeinschaftskrankenhaus Bonn

Kardiologie in Bonn

Bild der Marienhaus-Gruppe
Leitung
PD Dr. med. Luciano Pizzulli
Chefarzt Kardiologie
Sekretariat
Simone Ouederni
  • Sprechstunden
  • Team
  • Zertifizierungen
  • ausblenden
Allgemeine Sprechstunde
Sprechstunde
Nach Vereinbarung

Kontakt:
Chefarztsekretariat Kardiologie
Tel. 0228 506-2291
Fax 0228 506-2299
KIM-Adresse: kardiologie@gk-bonn.kim.telematik 
E-Mail: kardiologie@gk-bonn.de

Adresse:
Gemeinschaftskrankenhaus Bonn | Haus St. Petrus
Bonner Talweg 4-6
53113 Bonn

Termine unter 0228 506-2291
Bild der Marienhaus-Gruppe
Oberarzt
Tobias Bleckmann

Facharzt für Innere Medizin | Kardiologie

Bild der Marienhaus-Gruppe
Oberarzt
Dr. med. Andreas Ehnes

Facharzt für Innere Medizin | Kardiologie

Schwerpunkte: Herzkatheterdiagnostik und –therapie | Kardiale Computertomographie (Kardio-CT) | Schrittmacher und ICD Ambulanz

Bild der Marienhaus-Gruppe
Oberarzt
Dr. med. Florian Hoffmann

Facharzt für Innere Medizin | Kardiologie

Zusatzqualifikationen: Interventionelle Kardiologie | Spezielle Rhythmologie - Aktive Herzrhythmusimplantate

Schwerpunkte: Spezielle interventionelle Koronartherapie (CHIP, CTO) | Interventionelle Aortenklappenimplantation (TAVI) | Interventionelle Therapie der Mitraklappeninsuffizienz (MitraClip) | Herzschrittmacher-, Defibrillator- und Resynchronisationstherapie | Kardiale Magnetresonanztomographie (Kardio-MRT)

Bild der Marienhaus-Gruppe
Oberarzt
Dr. med. Ramy Malek

Facharzt für Innere Medizin | Kardiologie

Schwerpunkte: Interventionelle Elektrophysiologie / Ablation | Herzkatheterdiagnostik und -therapie

Bild der Marienhaus-Gruppe
Oberarzt | Vertreter des Chefarztes
Dr. med. Peter Müller

Facharzt für Innere Medizin | Kardiologie
Leitender Arzt Elektrophysiologie

Zusatzqualifitkationen: Interventionelle Kardiologie | Spezielle Rhythmologie - Aktive Herzrhythmusimplantate

Schwerpunkte: Herzkatheterdiagnostik und -therapie | Herzschrittmacher-, Defibrillator- und Resynchronisationstherapie | Interventionelle Elektrophysiologie / Ablation

Achteckiges Logo mit stilisiertem Herz in der Mitte und dem Text 'CHEST PAIN UNIT'
Achteckiges Siegel mit der Aufschrift 'STÄTTE DER ZUSATZQUALIFIKATION' und 'Interventionelle Kardiologie' sowie einem stilisierten Herzsymbol in der Mitte

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Kardiologie Gemeinschaftskrankenhaus Bonn

Ein gesundes Herz schlägt im Ruhezustand 50 bis 100 Mal pro Minute – es reagiert auf jede Situation, ob Anstrengung, Stress oder Entspannung. Unser Herz passt seinen Rhythmus flexibel an das Leben an. Ist das Herz jedoch erkrankt, funktioniert diese Anpassung nicht mehr zuverlässig. In schweren Fällen kann dies sogar lebensbedrohlich sein.

Unsere Aufgabe ist es, Ihr Herz wieder in den richtigen Rhythmus zu bringen.

Unsere Abteilung für Kardiologie bietet das gesamte Spektrum moderner Diagnostik und Therapie von Herzerkrankungen – sowohl invasiv als auch nicht-invasiv. Dank unserer modernen Herzkatheter-Labore und einer großzügig ausgestatteten Intensivstation sind wir rund um die Uhr für die Akut-Therapie einsatzbereit – insbesondere bei komplizierten Herzinfarkten.

Für die Diagnostik stehen uns bildgebende Verfahren der neuesten Generation zur Verfügung. Unsere Schwerpunkte sind:

  • Behandlung von Verengungen der Herzkranzgefäße (KHK)
  • Minimalinvasive Herzklappentherapie
  • Elektrophysiologische Untersuchungen und Katheterablationen
  • Herzschrittmacher- und Defibrillatortherapie mit modernen implantierbaren Systemen

Seit 2006 bündeln wir unsere Kompetenzen gemeinsam mit den Abteilungen für Radiologie und Gefäßchirurgie im Interdisziplinären Herz- und Gefäßzentrum.

Vertrauen Sie auf unsere Erfahrung, modernste Technik und ein eingespieltes Expertenteam – für Ihr Herz und Ihre Gesundheit.

Mehrere Personen in Operationskleidung führen einen chirurgischen Eingriff durch

Leistungsspektrum Kardiologie

  • Invasive Kardiologie
  • Herzklappentherapie
  • Rhythmologie
  • Nicht-invasive Kardiologie

Invasive Kardiologie

Linksherzkatheter (Koronarangiographie)

  • Darstellung der Herzkranzgefäße, Herzklappenfunktion und Pumpkraft des linken Ventrikels
  • Durchführung in der Regel über Handgelenksarterie in örtlicher Betäubung

Rechtsherzkatheter

  • Messung von Druck- und Flusswerten sowie Suerstoffsättigung im rechten Herzen und in den Lungengefäßen
  • Indikation u. a. bei Lungenerkrankungen oder Herzklappenfehlern

Interventionelle Verfahren

  • PTCA & Stents: Behandlung von verengten Koronargefäßen mittels medikamentenbeschichteter Ballons bzw. Stents
  • IVUS (intravaskulärer Ultraschall) und OCT (Optische Kohärenztomografie): Hochauflösende intrakoronare Bildgebung zur Plaque-Charakterisierung und Interventionsoptimierung
  • FFR (Fraktionelle Flussreserve): Druckdrahtmessung zur Beurteilung der funktionellen Relevanz von Stenosen
  • Rotablation und Intravaskuläre Lithotripsie (IVL): Einsatz bei stark verkalkten Engstellen zur Abtragung bzw. Modifikation
  • CTO-Rekanalisation: ante- und retrograde Wiedereröffnung chronisch verschlossener Koronargefäße mit Spezialdrähten

Strukturelle Herzerkankungen

  • PFO-/ASD-Verschluss (Okkluder „Schirmchen“): Kathetergestützter Verschluss von Vorhofseptumdefekten zur Schlaganfallprävention bzw. bei hämodynamisch relevantem Shunt
  • Vorhofohr-Verschluss (LAA-Okkluder): Interventionelle Alternative zur medikamentösen Blutgerinnungshemmung bei Vorhofflimmern

Weitere Spezialverfahren

  • TASH (Transkoronare Ablation der Septumhypertrophie): Minimalinvasive Therapie der hypertroph-obstruktiven Kardiomyopathie
  • Myokardbiopsie: Gewinnung von Herzmuskelgewebe zur Diagnostik z. B. bei Myokarditis
  • Perikardpunktion: Diagnostische und therapeutische Entlastung bei Flüssigkeitsansammlung im Herzbeutel

 

Terminvereinbarung:
Sekretariat Kardiologie: 
Telefon: 0228 506-2320
Fax: 0228 506-2299
E-Mail: kardiologie@gk-bonn.de

Ansprechpersonen:
PD Dr. med. Luciano Pizzulli – Chefarzt Kardiologie
Dr. med. Florian Hoffmann – Oberarzt, Facharzt für Innere Medizin & Kardiologie

Herzklappentherapie

Kathetergestützte minimal-invasive Therapie der Mitral- und Trikuspidalklappe

Die Mitralklappeninsuffizienz (Undichtigkeit der Mitralklappe) ist der zweithäufigste Klappenfehler. Viele Patienten können aufgrund von Alter, Begleiterkrankungen oder eingeschränkter Herzfunktion nicht operiert werden.

Das TEER-Verfahren (Transcatheter Edge-to-Edge Repair) mit dem PASCAL- bzw. MitraClip-System bietet hier eine etablierte, kathetergestützte Therapie.

Ablauf des TEER-Verfahrens

  • Zugang über die Leistenvene
  • Punktion der Vorhofscheidewand
  • Positionierung eines Clips an den beiden Segeln der Mitralklappe
  • Kontrolle per 3D-Ultraschall während des Eingriffs
  • Ziel: besserer Klappenschluss & weniger Rückfluss

Vorteile des TEER-Verfahrens

  • Minimal-invasiv & ohne Herz-Lungen-Maschine
  • Sichere und etablierte Technik
  • Verbesserung von Prognose, Belastbarkeit & Lebensqualität

Auch die Trikuspidalklappeninsuffizienz (Undichtigkeit der Trikuspidalklappe) kann mit einem entsprechenden TEER-Verfahren kathetergestützt minimal-invasiv behandelt werden. Der Eingriff erfolgt ebenfalls über die Leistenvene, eine Punktion der Vorhofscheidewand ist nicht notwendig.  

Die Indikationsstellung erfolgt jeweils im interdisziplinären Herzteam (Kardiologen & Herzchirurgen).

TAVI (Transcatheter Aortic Valve Implantation)

Die Aortenklappenstenose ist der häufigste erworbene Herzklappenfehler. Treten Symptome wie Brustschmerzen, Schwindel, Ohnmacht oder Leistungsschwäche auf, verschlechtert sich die Prognose deutlich.

Die TAVI ist eine schonende Alternative zur Operation – insbesondere bei Patienten über 70 Jahre oder bei erhöhtem Operationsrisiko.

Ablauf einer TAVI

  • Zugang über die Leistenarterie (transfemorale TAVI)
  • Implantation einer biologischen Klappenprothese, individuell angepasst
  • Durchführung in örtlicher Betäubung – keine Vollnarkose, keine Herz-Lungen-Maschine

Vorteile einer TAVI

  • Minimal-invasiv & schonend
  • Kurze Eingriffszeit
  • Schneller Heilungsverlauf, auch bei älteren oder schwerkranken Patienten

Die Entscheidung für eine TAVI erfolgt im interdisziplinären Herzteam (Kardiologen & Herzchirurgen). Die Durchführung der Eingriffe erfolgt in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Bonn.

 

Terminvereinbarung / Sekretariat Kardiologie: 
Telefon: 0228 506-2320
Fax: 0228 506-2299
E-Mail: kardiologie@gk-bonn.de

Ansprechpersonen:
PD Dr. med. Luciano Pizzulli – Chefarzt Kardiologie
Dr. med. Florian Hoffmann – Oberarzt, Facharzt für Innere Medizin & Kardiologie

Rhythmologie

Herzschrittmacher

Ein Herzschrittmacher ist ein kleines Aggregat, das über dünne Sonden mit dem Herzen verbunden wird und es durch schwache Impulse stimuliert.

  • Einsatz bei langsamen Herzrhythmen (bradykarde Rhythmusstörungen), die Schwindel, Luftnot oder Ohnmacht verursachen können.
  • Operation in örtlicher Betäubung, Dauer 30–90 Minuten.
  • Meist nur ein kurzer stationärer Aufenthalt, Nachsorge ambulant.

Defibrillator (ICD)

Ein implantierbarer Defibrillator funktioniert ähnlich wie ein Schrittmacher, ist aber leistungsfähiger:

  • Verhindert langsamen Herzschlag.
  • Erkennt und behandelt gefährliche Kammerrhythmusstörungen (ventrikuläre Tachykardien, Kammerflimmern).
  • Therapie durch kleine Impulse oder – im Notfall – durch einen lebensrettenden Elektroschock.
  • Implantation in der Regel unter dem Brustmuskel.

Kardiale Resynchronisation (CRT)

Bei Patienten mit Herzinsuffizienz kann eine zusätzliche dritte Sonde implantiert werden:

  • Stimulation auch der linken Herzkammer.
  • Verbessert die Zusammenarbeit beider Kammern bei gestörter Erregungsleitung (z. B. Linksschenkelblock).
  • Führt häufig zu besserer Belastbarkeit und mehr Lebensqualität.
  • Implantation in Vollnarkose.

Ereignisrekorder (ILR)

Ein Ereignisrekorder ist ein kleines Gerät unter der Haut, das den Herzrhythmus kontinuierlich aufzeichnet.

  • Erkennt unklare Bewusstlosigkeiten (Synkopen) oder Rhythmusstörungen.
  • Auch zur Abklärung nach Schlaganfall oder TIA sinnvoll (Nachweis von Vorhofflimmern).
  • Implantation in wenigen Minuten, meist ambulant.
  • Moderne Geräte sind so klein, dass sie „injiziert“ werden können.

Elektrophysiologische Untersuchung (EPU)

Die EPU ist eine spezielle Herzkatheteruntersuchung zur Diagnose von Herzrhythmusstörungen.

  • Katheter werden über die Leiste ins Herz eingeführt.
  • Ermöglicht präzise Diagnose von Kreis- oder Fokuserregungen.
  • Durchführung in örtlicher Betäubung mit Sedierung.

Katheterablation

Bei einer Ablation werden gezielt Herzmuskelzellen verödet, die Rhythmusstörungen verursachen.

  • Verfahren: Radiofrequenzablation (Hitze) oder Kryoablation (Kälteballon).
  • Besonders effektiv bei Vorhofflimmern und anderen Tachykardien.
  • Ziel: elektrische Isolation der Lungenvenen und stabile Herzrhythmen.
  • Keine Vollnarkose notwendig, Sedierung ausreichend.

Rhythmussprechstunde

  • Beratung für Patienten mit geplanter EPU oder Ablation.
  • Klärung offener Fragen vor stationärer Aufnahme.
  • Anmeldung über das Sekretariat.
  • Eine kardiologische Untersuchung mit Vorbefunden sollte bereits vorliegen.

Ansprechpersonen:
Dr. med. Peter Müller
Dr. med. Ramy Malek

Nicht-invasive Kardiologie

In enger Kooperation mit der Abteilung der Radiologie bieten wir modernste Verfahren der Computertomografie (Kardio-CT) und Magnetresonanztomografie (Kardio-MRT) an. Beide Methoden sind wichtige Bausteine in der nicht-invasiven Diagnostik von Herz- und Gefäßerkrankungen.

Darüber hinaus wird mittels modernster Ultraschallgeräte eine präzise 2D und 3 D Darstellung des Herzens durchgeführt (Transthorakale und transösophageale Echokardiographie)

Kardio-MRT

  • Röntgenstrahlenfreies Bildgebungsverfahren zur Darstellung und Gewebecharakterisierung von Herzmuskulatur
  • Diese Untersuchungsmethode eignet sich insbesondere um die Fragen nach Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis) oder nach der Pumpleistung des Herzens zu beantworten.
  • Darüber hinaus wird ein Kardio–MRT zur Diagnostik von angeborenen Herzfehlern und Herztumoren, zur Beurteilung einer unklaren Herzmuskelverdickung und zur Quantifizierung von infarktbedingten Herzmuskelschädigungen herangezogen
  • Mittels einer Stress-MRT Untersuchung kann schließlich auch eine Durchblutungsstörung des Herzmuskels bei Verdacht auf eine koronare Herzerkrankung identifiziert werden

Herz-CT / Kardio-CT

  • Nicht-invasive Darstellung des Herzens (Herz-CT), insbesondere der Herzkranzgefäße und der Bypässe nach Bypass-OP (CT-Koronarangiographie als Alternative zum Herzkatheter)
  • Beurteilung der Anatomie bei angeborenen Herzfehlern
  • Herz-CT als Vorbereitung vor einer TAVI (Katheter-Aortenklappenersatz) oder vor einer Ablationstherapie bei Vorhofflimmern (Darstellung der Pulmonalvenen)

Transthorakale und Transösophageale Echokardiographie)

  • Detaillierte 2D und 3 D Darstellung und Beurteilung der Herzfunktion, sowie der Anatomie und Funktion der Herzklappen 
  • Darstellung der Anatomie bei angeborenen Herzfehlern und Bestimmung der Pumpleistung 
  • Stress-Echokardiographie zur Beurteilung derHerzfunktion bei Verdacht auf Durchblutungsstörung der Herzkranzgefäße (koronare Herzerkrankung) 

     

Terminvereinbarung

  • Kardio-CT: 0228 / 506-2320
  • Kardio-MRT: 0228 / 506-2385 oder 506-2320
  • Echokardiographie: 0228 / 506-2320

Ansprechpersonen:
Oberarzt Dr. med. Tobias Bleckmann
Oberarzt Dr. med. Andreas Ehnes

Patienteninformation Kardiologie Bonn

Herzkatheteruntersuchungen

Herzkatheteruntersuchungen sind wichtige Verfahren zur Diagnose und Behandlung von Herzerkrankungen. Dabei werden über Blutgefäße dünne Katheter ins Herz vorgeschoben, um die Herzkranzgefäße, die Herzklappen oder die Pumpfunktion zu beurteilen und bei Bedarf direkt zu behandeln.

Linksherzkatheteruntersuchung (Koronarangiographie)

Die Linksherzkatheteruntersuchung wird bei Verdacht auf eine Durchblutungsstörung des Herzmuskels durchgeführt. Unter örtlicher Betäubung wird in der Regel über eine Arterie am Handgelenk der Katheter bis zu den Herzkranzgefäßen vorgeschoben. Nach Gabe von Kontrastmittel können diese unter Röntgendurchleuchtung sichtbar gemacht und beurteilt werden.

Während derselben Untersuchung können auch die Funktion der Herzklappen, die Druckverhältnisse im Herzen und die Pumpkraft des linken Ventrikels gemessen werden.

Behandlung während der Untersuchung
  • PTCA (Ballonaufdehnung) oder Stentimplantation: Engstellen können in derselben Untersuchung mit einem medikamenten-beschichtetem Ballonkatheter bzw. Stent behandelt werden, um die Gefäße dauerhaft offen zu halten.

Die Untersuchung dauert je nach Befund ca. 30–60 Minuten.

Rechtsherzkatheteruntersuchung

Bei dieser Untersuchung wird ein Katheter über eine Vene bis in die rechte Herzkammer und die Lungengefäße vorgeschoben. Sie dient der Abklärung von Lungenerkrankungen, Herzklappenfehlern sowie der Messung der Kreislaufleistung (Herzzeitvolumen).

Spezielle Verfahren
  • IVUS (intravaskulärer Ultraschall) und OCT (Optische Kohärenztomografie): Hochauflösende intrakoronare Bildgebung zur Plaque-Charakterisierung und Interventionsoptimierung
  • FFR (Fraktionelle Flussreserve): Druckdrahtmessung zur Beurteilung der funktionellen Relevanz von Stenosen
  • Rotablation und Intravaskuläre Lithotripsie (IVL):

Einsatz bei stark verkalkten Engstellen zur Abtragung bzw. Modifikation des Kalks

  • CTO-Rekanalisation: ante- und retrograde Wiedereröffnung chronisch verschlossener Koronargefäße mit Spezialdrähten
Strukturelle Herzerkrankungen
  • PFO- und Vorhofseptumverschluss („Schirmchen“): Angeborene Verbindungen zwischen den Vorhöfen können mit einem Okkluder verschlossen werden – ein kleines Doppelschirmchen, das sich im Herzen entfaltet. Dies reduziert das Risiko eines Schlaganfalls. Bei hämodynamisch relevantem Shunt zwischen linkem und rechtem Herzen kann dieser ebenfalls ausgeschaltet werden.
  • Verschluss des linken Vorhofohrs: Hier entstehen bei Vorhofflimmern häufig Blutgerinnsel. Wenn eine Blutverdünnung nicht möglich ist, kann das Vorhofohr kathetergestützt verschlossen werden.
Weitere spezielle Verfahren
  • TASH (transkoronare Ablation der Septumhypertrophie): Behandlung der hypertroph-obstruktiven Kardiomyopathie durch gezielte Verödung von Herzmuskelgewebe mit Alkohol.
  • Myokardbiopsie: Entnahme kleiner Gewebeproben aus dem Herzmuskel zur Abklärung von Entzündungen oder seltenen Erkrankungen.
  • Perikardpunktion: Punktion des Herzbeutels zur Entfernung von Flüssigkeit und zur Ursachenabklärung.

Fazit: Herzkatheteruntersuchungen ermöglichen sowohl die sichere Diagnose als auch die direkte Therapie zahlreicher Herzerkrankungen – von Engstellen in den Herzkranzgefäßen bis hin zu angeborenen Defekten oder Rhythmusstörungen.

Bild der Marienhaus-Gruppe

TEER - Kathetergestützte Mitralklappenrekonstruktion (MitraClip, PASCAL)

Die Mitralklappeninsuffizienz (Undichtigkeit der Mitralklappe) ist der zweithäufigste Herzklappenfehler. Viele Patienten sind für eine Operation nicht geeignet – etwa wegen hohen Alters, Begleiterkrankungen oder einer reduzierten Pumpfunktion des Herzens.

Vorteile des MitraClip

  • Minimalinvasives Verfahren ohne Operation am offenen Herzen
  • Kurze Eingriffszeit
  • Schnelle Erholung und weniger Belastung für den Körper

Ablauf

Über die Leistenvene wird ein Katheter bis ins Herz geführt. Unter 3D-Ultraschallkontrolle befestigt der Arzt den Clip an den beiden Segeln der Mitralklappe. So wird der Klappenschluss verbessert und das Zurückfließen von Blut reduziert.

Auch die Trikuspidalklappeninsuffizienz (Undichtigkeit der Trikuspidalklappe) kann mit einem entsprechenden TEER-Verfahren kathetergestützt minimal-invasiv behandelt werden. Der Eingriff erfolgt ebenfalls über die Leistenvene, eine Punktion der Vorhofscheidewand ist nicht notwendig.  

Die Entscheidung wird jeweils im interdisziplinären Herzteam aus Kardiologen und Herzchirurgen individuell für jeden Patienten getroffen.

TAVI – Kathetergestützter Aortenklappenersatz

Die Aortenklappenstenose ist der häufigste erworbene Herzklappenfehler. Symptome wie Brustschmerzen, Schwindel, Ohnmacht oder Atemnot sind ernstzunehmende Warnzeichen. Unbehandelt verkürzt die Erkrankung die Lebenserwartung deutlich. Die TAVI ist eine schonende Alternative zur Operation – insbesondere bei Patienten über 70 Jahre oder bei erhöhtem Operationsrisiko.

Vorteile der TAVI

  • Schonender Eingriff ohne Herz-Lungen-Maschine
  • Meist nur örtliche Betäubung notwendig
  • Kürzere Erholungszeit im Vergleich zur Operation
  • Geeignet für Patienten mit hohem OP-Risiko

Ablauf der TAVI

Bei der Transcatheter Aortic Valve Implantation (TAVI) wird eine biologische Herzklappe über die Leistenarterie bis zum Herzen vorgeschoben und in der verengten Aortenklappe verankert.

Die Entscheidung erfolgt im Herzteam gemeinsam durch Kardiologen und Herzchirurgen.

Mit diesen kathetergestützten, minimal-invasiven Verfahren bieten wir Patienten eine sichere und schonende Alternative zur Operation bei schweren Herzklappenerkrankungen.

Ihre Vorteile bei uns

  • Modernste kathetergestützte Verfahren
  • Schonende Behandlung für Patienten mit erhöhtem Operationsrisiko
  • Enge Zusammenarbeit im interdisziplinären Herzteam
  • Persönliche Beratung in unserer Herzklappenambulanz im Gemeinschaftskrankenhaus Bonn

Was sind Herzrhythmusstörungen?

Unter dem Begriff Herzrhythmusstörungen versteht man Störungen der normalen Herzschlagfolge. Sie können harmlos sein, aber auch zu Beschwerden wie Herzrasen, Schwindel oder Bewusstlosigkeit führen. Um eine gezielte Behandlung zu planen, muss die Ursache möglichst genau festgestellt werden.

Elektrophysiologische Untersuchung (EPU)

Die EPU ist eine spezielle Herzkatheteruntersuchung, mit der Herzrhythmusstörungen exakt lokalisiert werden können.

  • Ablauf: Über eine Vene in der Leiste werden dünne Elektrodenkatheter in das Herz vorgeschoben.
    Dort zeichnen sie die elektrischen Ströme auf und helfen, die Ursache der Rhythmusstörung zu finden.
  • Sicherheit: Die Untersuchung wird in örtlicher Betäubung durchgeführt, zusätzlich erhalten Sie ein leichtes Beruhigungsmittel. Sie ist in der Regel schmerzfrei.
  • Nutzen: Die EPU ermöglicht eine präzise Diagnose und liefert die Grundlage für die weitere Therapie. Oft kann direkt im Anschluss eine Behandlung (Ablation) erfolgen.

Herzrhythmusstörungen entstehen entweder durch:

  • Kurzschlussverbindungen im Herzen, in denen elektrische Impulse kreisen, oder
  • „überaktive“ Herzmuskelzellen, die unkontrolliert Signale abgeben.

Beides kann dazu führen, dass das Herz viel zu schnell schlägt.

Katheterablation

Die Ablation ist ein Verfahren, bei dem gezielt kleine Bereiche von Herzmuskelzellen verödet werden, die eine Rhythmusstörung verursachen.

  • Technik: Über einen Katheter wird punktgenau Energie abgegeben, sodass winzige Narben entstehen. Diese Narben unterbrechen die krankhaften elektrischen Ströme.
  • Arten der Ablation:
    • Radiofrequenzablation: Wärmeeinwirkung durch Hochfrequenzstrom
    • Kryoablation: Vereisung mit einem speziellen Ballonkatheter
  • Eingriff: Meist im direkten Anschluss an eine EPU.
    Sie erhalten Medikamente zur Beruhigung und Schmerzstillung, eine Vollnarkose ist nicht notwendig.
  • Sicherheit: Nur sehr wenige Herzmuskelzellen werden verödet – die Herzfunktion bleibt unbeeinträchtigt.

Vorhofflimmerablation

Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung. Die Diagnose kann bereits durch ein EKG gestellt werden, eine EPU ist hier meist nicht erforderlich.

  • Therapie: Ziel ist es, die vier Lungenvenen elektrisch vom linken Vorhof zu isolieren, da von dort häufig die auslösenden Signale stammen.
  • Pulmonalvenenisolation (PVI):
    • Mit Radiofrequenzablation: punktgenaue Verödung mehrerer Stellen → Bildung einer „Narbenkette“ um die Lungenvenen
    • Mit Kryoablation: Vereisung mit einem Ballonkatheter an den Lungenvenenmündungen
  • Nutzen: Reduktion oder Beseitigung des Vorhofflimmerns, häufig deutlich wirksamer als Medikamente.
  • Ablauf: Keine Vollnarkose nötig; Sie erhalten ein Schlafmittel ähnlich wie bei einer Magen- oder Darmspiegelung.

Zusammenfassung

  • Die EPU dient der exakten Diagnose von Herzrhythmusstörungen.
  • Die Ablation kann krankhafte elektrische Leitungen oder Zellen gezielt ausschalten.
  • Bei Vorhofflimmern ist die Pulmonalvenenisolation (PVI) eine bewährte, wirksame Therapie.
  • Beide Verfahren sind minimal-invasiv, sicher und individuell anpassbar.

Mit diesen modernen Behandlungsmöglichkeiten lassen sich Herzrhythmusstörungen oft dauerhaft und sehr erfolgreich therapieren – und die Lebensqualität spürbar verbessern.

Herzrhythmusstörungen sind weit verbreitet und können sehr unterschiedliche Ursachen und Auswirkungen haben – von Schwindel und Leistungsminderung bis hin zu lebensbedrohlichen Situationen.
Um Herzrhythmusstörungen sicher zu behandeln und die Herzfunktion zu stabilisieren, stehen verschiedene moderne Implantate zur Verfügung.

Herzschrittmacher

Ein Herzschrittmacher ist ein kleines Gerät – etwa so groß wie eine Streichholzschachtel –, das mit feinen Sonden mit dem Herzen verbunden wird. Diese Sonden leiten schwache, für den Patienten nicht spürbare elektrische Impulse weiter.

  • Ziel: Der Schrittmacher verhindert, dass das Herz zu langsam schlägt (bradykarde Rhythmusstörungen).
  • Symptome, die damit behandelt werden können: Schwindel, Luftnot, Ohnmachtsanfälle, Leistungsminderung.
  • Operation: Die Implantation erfolgt in örtlicher Betäubung, dauert ca. 30–90 Minuten. Schon nach einer Nacht im Krankenhaus ist in den meisten Fällen die Entlassung möglich.
  • Alltag: Von außen ist der Schrittmacher nicht sichtbar, Sport und Bewegung sind nach Rücksprache mit dem Arzt meist wieder möglich.

Defibrillator (ICD)

Ein implantierbarer Defibrillator (ICD) funktioniert ähnlich wie ein Schrittmacher, ist jedoch etwas größer und wird in der Regel unter dem Brustmuskel eingesetzt.

  • Ziel: Neben der Schrittmacherfunktion schützt ein ICD vor lebensgefährlichen schnellen Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern oder ventrikulären Tachykardien.
  • Funktionsweise:
    • Stoppt Rhythmusstörungen mit kleinen Impulsen.
    • Gibt im Notfall einen stärkeren Elektroschock ab, der das Herz wieder in den normalen Rhythmus bringt (Schutz vor plötzlichem Herztod).
  • Indikation: Ob ein ICD notwendig ist, wird individuell im Gespräch mit Ihrem behandelnden Kardiologen entschieden.

Kardiale Resynchronisationstherapie (CRT)

Bei manchen Patienten mit Herzschwäche (Herzinsuffizienz) arbeiten die rechte und linke Herzkammer nicht mehr synchron zusammen. Das schwächt die Pumpkraft zusätzlich.

  • Verfahren: Ein CRT-Gerät ist ein erweiterter Schrittmacher oder Defibrillator mit einer zusätzlichen dritten Sonde, die auch die linke Herzkammer stimuliert.
  • Nutzen: Durch die Synchronisation der Herzkammern verbessert sich die Pumpleistung, was zu einer höheren Belastbarkeit und Lebensqualität führt.
  • Operation: Der Eingriff ist etwas aufwändiger und erfolgt meist in Vollnarkose.

Ereignisrekorder (ILR)

Ein Ereignisrekorder – auch Loop-Rekorder genannt – ist ein sehr kleines Gerät (etwa so groß wie ein Feuerzeug), das direkt unter die Haut implantiert wird.

  • Ziel: Langfristige Aufzeichnung des Herzrhythmus, ähnlich einem Langzeit-EKG.
  • Einsatzgebiete:
    • Abklärung von Schwindelattacken oder plötzlichen Ohnmachten (Synkopen)
    • Nachweis verborgener Rhythmusstörungen (z. B. Vorhofflimmern)
    • Ursachenklärung nach Schlaganfall oder TIA
  • Bedienung: Das Gerät zeichnet automatisch auffällige Episoden auf. Zusätzlich kann der Patient bei Beschwerden selbst eine Aufzeichnung starten.
  • Eingriff: Die Implantation dauert ca. 20 Minuten und erfolgt meist ambulant. Moderne Geräte sind so klein, dass sie „injiziert“ werden können.

Sicherheit & Nachsorge

  • Alle Geräte lassen sich von außen kontrollieren und individuell einstellen.
  • Die Programmierung wird an die persönliche Situation des Patienten angepasst.
  • Eine unbeabsichtigte oder gar schädigende Beeinflussung von außen ist praktisch ausgeschlossen.
  • Nachkontrollen erfolgen regelmäßig in unserer Herzrhythmus-Sprechstunde.

Zusammenfassung:
Herzschrittmacher, Defibrillatoren, CRT-Systeme und Ereignisrekorder sind moderne, hochsichere Verfahren, die Patienten mit Rhythmusstörungen oder Herzschwäche mehr Sicherheit, Lebensqualität und oft auch Lebenszeit schenken.

Hier geht es zu unserem Video: Funktionsweise eines Herzschrittmachers.

Die nicht-invasive Kardiologie umfasst moderne bildgebende Verfahren, mit denen Herz und Gefäße zuverlässig untersucht werden können. Im Mittelpunkt stehen Ultraschalluntersuchungen (Echokardiografie), sowie Computertomografie (CT) und Magnetresonanztomografie (MRT).

Echokardiografie – Herzultraschall

Die Echokardiografie ist eine der wichtigsten Untersuchungen in der Kardiologie. In unserem Echolabor führen wir jedes Jahr rund 7.500 Untersuchungen durch. Damit lassen sich Herzfunktion, Pumpleistung, Herzklappenfunktion genau beurteilen.

Transthorakale Echokardiografie (TTE)

Bei der transthorakalen Echokardiografie wird das Herz von der Brustwand aus untersucht.

  • 2D/3D-Echo: zweidimensionale / dreidimensionale Darstellung der Herzstrukturen.
  • Doppler- und Duplex-Echo: Farbdarstellung und Geschwindigkeitsmessung des Blutflusses, zwecks Analyse der Klappenfunktion.
  • Gewebe-Doppler (TDI): Erfassung der Bewegungsgeschwindigkeit und der regionalen Verformung des Herzmuskels, um die regionale Wandbewegung des Herzmuskels beurteilen zu können.

Transösophageale Echokardiografie (TEE)

Bei TEE wird eine dünne, flexible Ultraschallsonde über den Rachen in die Speiseröhre eingeführt. Dadurch kommt die Ultraschallsonde direkt hinter dem Herzen zu liegen, so dass die Herzstrukturen besonders klar und ohne störende Überlagerungen dargestellt werden.
Die TEE Untersuchung ist vor allem geeignet zur Diagnose und Beurteilung von:

  • Herzklappenfehlern und -entzündungen
  • Blutgerinnseln im Vorhof (Thromben)
  • Tumoren im Herzen
  • Funktion künstlicher Herzklappen
  • Erkrankungen der Hauptschlagader

Stressechokardiografie

In der Stressechokardiografie wird das Herz unter Belastung untersucht. Anstelle körperlicher Anstrengung wird eine Belastung meist mit Medikamenten (z. B. Dobutamin) erzeugt.
Ziel ist es die möglichen Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße nachzuweisen um das Risiko einer koronaren Herzkrankheit besser einzuschätzen.

Computertomografie (CT) und Magnetresonanztomografie (MRT)

In enger Zusammenarbeit mit der Abteilung für Radiologie setzen wir ergänzend auch Kardio-CT und Kardio-MRT ein. Diese Verfahren ermöglichen eine besonders präzise Darstellung der Herzkranzgefäße, der Herzmuskulatur und der Herzklappen.

Zusammenfassung

Die nicht-invasive Kardiologie bietet eine Vielzahl moderner, schonender diagnostischer Verfahren, die eine genaue Analyse von Herzmuskulatur (das Myokard), Herzklappen und der Herzkranzgefäße erlauben  – und somit, eine personalisierte und sichere Behandlung ermöglichen.

Was ist die Rhythmussprechstunde?

Die Rhythmussprechstunde richtet sich an Patienten, bei denen eine elektrophysiologische Untersuchung (EPU) oder eine Ablationsbehandlung geplant ist. In diesem Termin informieren wir Sie ausführlich über den Ablauf, mögliche Risiken und beantworten Ihre persönlichen Fragen – noch bevor die stationäre Aufnahme erfolgt.

Wozu dient die Sprechstunde?

  • Detaillierte Aufklärung über das geplante Verfahren
  • Besprechung individueller Fragen und Sorgen
  • Klärung organisatorischer Abläufe rund um die stationäre Aufnahme

Muss ich vorher schon beim Kardiologen gewesen sein?

Ja. Die Rhythmussprechstunde ersetzt keine kardiologische Untersuchung.
Vorherige Befunde (z. B. EKG, Arztberichte, Ergebnisse anderer Untersuchungen) sollten uns bereits vorliegen, damit wir Sie bestmöglich beraten können.

Wie melde ich mich an?

Die Anmeldung erfolgt über das Sekretariat der Kardiologie.
Bitte bringen Sie zum Termin Ihre vorhandenen Befunde und Arztberichte mit.

Fazit: Die Rhythmussprechstunde ist Ihr persönlicher Vorbereitungstermin, um alle offenen Fragen zu klären und sich optimal auf eine geplante Untersuchung oder Behandlung einzustellen.

Kontakt

Sekretariat Kardiologie
Telefon: 0228 506-2291
Fax: 0228 506-2299
E-Mail: kardiologie@gk-bonn.de

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