Präventionsambulanz
Allgemein
Basisdiagnostik 
weiterführende Diagnostik

Präventionsambulanz

Bei der Präventionsambulanz geht es darum, individuelle Risikofaktoren des Menschen (Lebensweise, körperlicher Befund, Labor etc.) zu analysieren. Das Ziel dabei ist es ein gesundheitskonformes Leben zu fördern.

Angesprochen sind Menschen, die selbst ihren Gesundheitszustand überprüfen lassen und aktiv an ihrer Gesundheit arbeiten möchten.

Zudem geht es um die Früherkennung oder Vermeidung des Fortschreitens einer bereits bestehenden Erkrankung.
Damit richtet sich das Angebot an Menschen, die selbst etwas dazu beitragen möchten, gesund zu bleiben oder wieder gesund zu werden. 

Leistungsspektrum:

  • Anamnese
  • Klinische Untersuchung
  • Individuelle Risikofaktoren
  • Labordiagnostik (allgemein und je nach Befund spezielles Labor)
  • EKG
  • Ultraschall (Abdomen, Schilddrüse, periphere und abdomienlle Arterien und Venen, hirnversorgende Gefäße, Herz)
  • Dopplerdruckmesseung

je nach Indikation bzw. Fragestellung erfolgt folgende weiterführende Diagnostik

  • Bioimpedanzmessung
  • Lungenfunktion
  • Sauerstoffpartialdruckmessung
  • Venenplethymographie
  • Ernährungsberatung
  • Erstellung physiotherapeutischer Therapiepläne
  • Zweitmungsberatung 

Da die Präventionsambulanz Teil des Gemeinschaftskrankenhauses ist. Bei Bedarf kann eine rasche Weiterleitung in die Spezialambulanzen im Haus zu spezialisierten Untersuchungen und Behandlungen erfolgen. 

 

diagnostisches Angebot

Anamnese
Zu Beginn jeder Untersuchung findet ein ausführliches Gespräch zur Ermittlung bereits bekannter Erkrankungen oder bestehender Symptome, die auf mögliche bisher nicht bekannte Erkrankungen hindeuten können, statt. 
Zudem werden eventuell bestehende Risikofaktoren für Herz-Kreislauf und Tumor-Erkrankungen erfasst. 

Klinische Untersuchung
Hierbei handelt es sich um eine ausführliche Ganzkörperuntersuchung, bei der der Patient genau betrachtet, abgetastet, abgeklopft und mit dem Stetoskop abgehorcht wird. Zudem werden einzelne Körperfunktionen, wie z.B. der Blutdruck oder Reflexe überprüft.

Individuelle Risikofaktorenanalyse
Anhand der erhobenen Befunde wird ein individuelles Risikoprofil des Patienten erstellt, so dass die weitere Diagnostik und gegebenenfalls Therapie festgelegt werden kann.

Labordiagnostik allgemein und je nach Befund spezielles Labor
Die Diagnostik umfasst Bestimmung von Blutbild, Elektrolyten, Blutzucker-, Schilddrüsen-, Entzündungs- und Gerinnungsparameter, Leberwerten, Nierenwerten, Tumormarkern, Immunglobuline, Vitaminspiegel, Muskel/Herzmuskelzenzymen. Je nach Befund und Indikation wird die Diagnostik entsprechend erweitert. 

EKG und Belasungs-EKG
Mittels für wenige Minuten an den Brustkorb fixierter Elektroden werden Erregungsvorgänge im Herzen aufgezeichnet und Informationen über Herzfrequenz, Herzrhythmus und weitere Herz-Kreislauferkrankungen erlangt.
Beim Belastungs-EKG werden die elektrischen Herzaktionen unter körperlicher Belastung aufgezeichnet, so dass zusätzlich die Belastungsfähigkeit des Herzens bei möglicherweise zu Grunde liegender Herz-Kreislauferkrankung und die körperliche Fitness beurteilt werden kann.

Ultraschall
Die Sonographie wird auch Ultraschalluntersuchung genannt und ist ein schnelles, sicheres und kostengünstiges bildgebendes Verfahren, mit dem strahlen- und nebenwirkungsfrei folgende Körperregionen untersucht werden können: Speicheldrüse, Schilddrüse, hirnversorgende Gefäße, periphere Arterien und Venen, Herz, alle Lymphknotenstationen des Körpers, der Bauch inkl. allen darin befindlichen Organen (Leber, Milz, Nieren und Nebennieren, Bauchspeicheldrüse, Harnblase, Prostata, Gebärmutter, Eierstöcke) sowie im Bauch liegende Gefäße und Lymphknoten. 

 

weiterführendes diagnostisches Angebot

Dopplerdruckmessung
Diese Methode erfolgt zur Identifizierung von Durchblutungsstörungen in den Extremitäten. Dabei wird mit einem kleinen, tragbaren Doppler-Ultraschallgerät der Blutdruck in den Armen im Vergleich zum Blutdruck in den Füßen gemessen.
Normalerweise stehen diese in einem bestimmten Verhältnis, so dass Abweichungen Hinweise auf vorliegende Durchblutungsstörungen und deren Schwere geben. 

Bioimpedanzmessung
Diese Untersuchung ist eine Analyse der Körperzellmasse, beansprucht 3-5 Minuten und dient der Bestimmung des Verhältnisses von Körperfett, Muskelmasse und Körperflüssigkeiten und differenziert zwischen dem extrazellulären Wasseranteil sowie dem Gesamtkörperwasser. 
Es werden je zwei Hautelektroden an Hand und Fuß angebracht und ein konstanter, nicht spürbarer Strom in den Körper geleitet. 
Zudem wird erkennbar, wie und ob im Verlauf Körperfett oder Muskelmasse auf- oder abgebaut wurden. 

Lungenfunktion
Die Untersuchung überprüft die Leistungsfähigkeit der Lunge und der Atemwege und dient der Diagnostik evtl. vorliegender Erkrankungen von Lunge und Atemwege. Hierbei atmet der Patient mehrere Minuten durch ein Mundstück, das mit einem Gerät zur graphischen Darstellung der Atemzüge verbunden ist.

Sollten sich Anhaltspunkte für Erkrankungen des Gefäßsystems ergeben, so werden folgende weitere gefäßdiagnostische Untersuchungen durchgeführt:

Venenverschlussplethsmographie
Mit diesem Verfahren werden mittels Dehnungsmessstreifen, die für wenige Minuten um die Extremitäten gelegt werden, deren Volumenänderungen gemessen und somit venöse Ablussstörungen identifiziert. 

Sauerstoffpartialdruckmessung
Die Messung des Sauerstoffpartialdruckes eignet sich zur Beurteilung der Durchblutung vor allem der kleinen Gefäße, da diese durch auf der Haut befestigte Elektroden den Sauerstoffgehalt im Gewebe in Ruhe und bei Belastung misst.

Ernährungsberatung
Der Ambulanz steht ein erfahrenes Team von Ernährungsspezialisten zur Verfügung, die neben allgemein gültigen Ernährungsempfehlungen ein auf den Patienten individuell angepasstes Ernährungskonzept erstellen. 

Erstellung physiotherapeutischer Therapiepläne
Durch die enge Kooperation mit Physiotherapeuten werden auf den jeweiligen Patienten zugeschnittene Therapiekonzepte erstellt und begleitet.

Zweitmeinungsberatung
Sollte der Patient bei bekannten Erkrankungen oder geplanten medizinischen Maßnahmen noch Fragen haben, die er erörtern möchte oder

 
 
 
 
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Hepner-Textor , Miriam

Leitung Präventionsambulanz
Facharzt Angiologie

Haus St. Petrus / Bonner Talweg 4-6
53113 Bonn
Tel: 0228 508-1451
m.hepner-textor@gk-bonn.de

 
 
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