
Ein Schlaganfall ist ein medizinischer Notfall, bei dem die Blutversorgung
eines Teils des Gehirns plötzlich unterbrochen ist. Dadurch erhalten
Nervenzellen nicht mehr genug Sauerstoff und Nährstoffe, sodass innerhalb
kurzer Zeit bleibende Schäden entstehen können. Je schneller ein Schlaganfall
erkannt und behandelt wird, desto größer sind die Chancen, Hirngewebe zu retten
und Folgeschäden zu begrenzen.
Man unterscheidet vor allem zwei Formen. Beim ischämischen Schlaganfall
ist ein Blutgefäß im Gehirn verschlossen, meist durch ein Blutgerinnsel. Beim hämorrhagischen
Schlaganfall platzt ein Gefäß und es kommt zu einer Blutung im Gehirn.
Beide Formen können ähnliche Beschwerden verursachen, erfordern aber
unterschiedliche Behandlungen.
Typische Warnzeichen sind plötzlich auftretende Lähmungen, Sprachstörungen,
hängender Mundwinkel, Sehstörungen, Schwindel oder starke Unsicherheit beim
Gehen. Auch eine plötzliche Verwirrtheit oder ein sehr starker, ungewohnter
Kopfschmerz kann auf einen Schlaganfall hinweisen. Wichtig ist: Schon wenige
Minuten entscheiden darüber, wie viel Gehirngewebe geschädigt wird.
Die Diagnostik beginnt sofort nach dem Eintreffen in der Notaufnahme.
Zunächst wird geprüft, welche Symptome vorliegen, wann sie begonnen haben und
ob Vorerkrankungen oder Medikamente eine Rolle spielen. Diese erste
Einschätzung ist wichtig, weil sie darüber entscheidet, welche Therapie
überhaupt möglich ist.
Im nächsten Schritt erfolgen meist Blutdruckmessung, Blutzuckerkontrolle
und eine neurologische Untersuchung. Dabei wird geprüft, ob Sprache, Kraft,
Sensibilität, Koordination und Bewusstsein beeinträchtigt sind. Zusätzlich
werden Blutproben entnommen, etwa um Gerinnungswerte, Entzündungszeichen und
andere wichtige Laborwerte zu bestimmen.
Bildgebende Verfahren sind entscheidend. Meist wird zuerst eine Computertomographie
(CT) des Kopfes durchgeführt, um eine Blutung rasch auszuschließen. In
vielen Fällen folgt eine CT-Angiographie, mit der verschlossene oder
verengte Hirngefäße sichtbar gemacht werden können. Je nach Situation wird auch
eine Magnetresonanztomographie (MRT) eingesetzt, die besonders frühe
Hirninfarkte sehr genau zeigen kann und bei zeitlich unklarem Beginn der
Beschwerden für die weitere Therapie wichtig ist.
Zusätzlich wird oft das Herz untersucht, etwa mit einem EKG oder einer
Echokardiographie. Der Grund: Blutgerinnsel können aus dem Herzen stammen und
ins Gehirn gelangen. Auch die Halsgefäße werden mit Ultraschall oder
Gefäßbildgebung beurteilt, weil Verengungen dort ebenfalls Schlaganfälle
auslösen können.
Die Diagnostik beginnt sofort nach dem Eintreffen in der Notaufnahme.
Zunächst wird geprüft, welche Symptome vorliegen, wann sie begonnen haben und
ob Vorerkrankungen oder Medikamente eine Rolle spielen. Diese erste
Einschätzung ist wichtig, weil sie darüber entscheidet, welche Therapie
überhaupt möglich ist.
Im nächsten Schritt erfolgen meist Blutdruckmessung, Blutzuckerkontrolle
und eine neurologische Untersuchung. Dabei wird geprüft, ob Sprache, Kraft,
Sensibilität, Koordination und Bewusstsein beeinträchtigt sind. Zusätzlich
werden Blutproben entnommen, etwa um Gerinnungswerte, Entzündungszeichen und
andere wichtige Laborwerte zu bestimmen.
Bildgebende Verfahren sind entscheidend. Meist wird zuerst eine Computertomographie
(CT) des Kopfes durchgeführt, um eine Blutung rasch auszuschließen. In
vielen Fällen folgt eine CT-Angiographie, mit der verschlossene oder
verengte Hirngefäße sichtbar gemacht werden können. Je nach Situation wird auch
eine Magnetresonanztomographie (MRT) eingesetzt, die besonders frühe
Hirninfarkte sehr genau zeigen kann und bei zeitlich unklarem Beginn der
Beschwerden für die weitere Therapie wichtig ist.
Zusätzlich wird oft das Herz untersucht, etwa mit einem EKG oder einer
Echokardiographie. Der Grund: Blutgerinnsel können aus dem Herzen stammen und
ins Gehirn gelangen. Auch die Halsgefäße werden mit Ultraschall oder
Gefäßbildgebung beurteilt, weil Verengungen dort ebenfalls Schlaganfälle
auslösen können.
Bei einer Hirnblutung ist das Ziel nicht die Auflösung eines
Gefäßverschlusses, sondern die Ausweitung der Blutung zu verhindern und die
Stabilisierung des Zustands. Blutdruck, Blutgerinnung, Blutzucker und
Körpertemperatur sollten rasch normalisiert und überwacht werden, ggf. auch der
Druck im Schädelinnern.
Nur in seltenen Fällen ist auch eine neurochirurgische Behandlung nötig,
zum Beispiel wenn eine große Blutung Druck auf das Gehirn ausübt oder
Flüssigkeitswege blockiert. Die Therapie richtet sich immer nach der Ursache,
der Lage und dem Ausmaß der Blutung. Die Überwachung auf einer spezialisierten
Station wie der Stroke Unit oder der neurologischen Intensivstation ist auch in
diesen Fällen sehr wichtig.
Ein Schlaganfall endet nicht mit der Akutbehandlung. Danach beginnt oft
eine längere Phase der Rehabilitation, in der Beweglichkeit, Sprache,
Gedächtnis und Selbstständigkeit wieder verbessert werden sollen. Gleichzeitig
müssen die Ursachen des Schlaganfalls behandelt werden, damit ein erneuter
Schlaganfall möglichst vermieden wird.
Dazu gehören zum Beispiel Blutdruckeinstellung, Behandlung von Diabetes,
Rauchstopp, Bewegung, cholesterinsenkende Medikamente oder Blutverdünner, wenn
sie medizinisch sinnvoll sind. Auch Vorhofflimmern oder Gefäßverengungen müssen
gezielt behandelt werden. Dafür ist die enge Zusammenarbeit mit Disziplinen wie
der Kardiologie oder der Gefäßchirurgie notwendig, die am
Gemeinschaftskrankenhaus Bonn in idealer Weise möglich ist. Die Nachsorge ist
daher ein zentraler Teil der Schlaganfalltherapie.
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