
Unsere zentrale Notaufnahme (im Haus St.Petrus für beide Standorte in der Südstadt) ist an jedem Tag im Jahr rund um die Uhr
geöffnet und bietet eine durchgehende Versorgung durch ein eingespieltes
Team verschiedener medizinischer Fachrichtungen mit moderner,
umfangreicher Ausstattung. Sie befindet sich im Haus St. Petrus am
Bonner Talweg 4–6.
In
der Pflege arbeiten überwiegend langjährig erfahrene Mitarbeitende, die ärztliche Betreuung
übernehmen Kolleginnen und Kollegen aus der Inneren Medizin, Neurologie,
Allgemeinchirurgie, Unfallchirurgie sowie Orthopädie, die von Chefarzt Udo Sausen und dessen Leitendem Oberarzt, David Goertz organisatorisch und fachlich
angeleitet werden. Mit allen Kliniken des Hauses, damit Patientinnen
und Patienten nach akuten Erkrankungen, mit Verletzungen oder vor Operationen
möglichst frühzeitig optimal unterstützt werden.
Alle
Menschen, die ohne Termin mit einem akuten Beschwerdebild in unser
Krankenhaus kommen, werden zuerst in der Notaufnahme registriert und
ärztlich untersucht. Zu Beginn erfolgt eine strukturierte
Ersteinschätzung, bei der nach einem international
gebräuchlichen, standardisierten Verfahren die Dringlichkeit der
Behandlung festgelegt wird (Triage).
Im
Anschluss werden in der Notaufnahme zeitnah die notwendigen
Untersuchungen eingeleitet, zum Beispiel Laboranalysen,
Röntgenaufnahmen, Computertomographie, MRT oder Ultraschall, damit die
weiterführende Behandlung ohne Verzögerung beginnen kann. Gleichzeitig
wird entschieden, welche spezialisierte Fachabteilung für die weitere
Betreuung am besten geeignet ist. In manchen Situationen reicht die
Diagnostik, Behandlung und Überwachung innerhalb der Notaufnahme aus, um
eine stationäre Aufnahme zu vermeiden, sodass nach Ausschluss
schwerwiegender Ursachen eine ambulante Therapie bei gesicherter
Diagnose eingeleitet werden kann.
Die
Einrichtungen für die wesentlichen diagnostischen Verfahren befinden
sich auf derselben Ebene wie die Notaufnahme, wodurch Wege verkürzt und
Abläufe beschleunigt werden. Da in unserem Haus das gesamte Spektrum der
akuten Krankenhausmedizin betreut wird, lassen sich Wartezeiten nicht
immer verhindern, insbesondere wenn lebensbedrohlich erkrankte oder
schwerverletzte Patientinnen und Patienten vorrangig stabilisiert und
behandelt werden müssen.
In
der Notaufnahme wird für jede Patientin und jeden Patienten der weitere
Behandlungsplan festgelegt: Entlassung mit Empfehlung zur ambulanten
Weiterbehandlung, direkte ambulante Anbindung, stationäre Aufnahme oder
Planung eines operativen Eingriffs. Die zentrale Notaufnahme fungiert
damit sowohl als verlässliche Anlaufstelle für alle akut hilfesuchenden
Menschen als auch als kompetenter Ansprechpartner für zuweisende
Hausärzte, Fachärzte, Notärzte und Rettungsdienste.

Herzlich willkommen in der Zentralen Notaufnahme (ZNA) des Gemeinschaftskrankenhauses
Wenn Sie sich in einer akuten Notfallsituation befinden, begeben Sie sich bitte direkt in die Zentrale Notaufnahme im Haus St. Petrus, die rot ausgeschildert ist. Dort melden Sie sich zunächst im Raum D6 an – unser Team informiert Sie anschließend über die weiteren Schritte.
Sollte es aufgrund eines hohen Patientenaufkommens zu Wartezeiten kommen, bitten wir Sie – sofern es Ihr Gesundheitszustand erlaubt – im Wartebereich Platz zu nehmen. Bitte haben Sie Verständnis, dass die Behandlung nach der Dringlichkeit der medizinischen Versorgung und nicht nach der Reihenfolge des Eintreffens erfolgt.
Sollte sich Ihr Zustand während der Wartezeit verschlechtern, wenden Sie sich bitte umgehend an die Leitstelle der ZNA. Unser Team wird Ihre Situation umgehend neu bewerten.
Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen und Verständnis und wünschen Ihnen eine schnelle und vollständige Genesung.
Ihr Team der Zentralen Notaufnahme