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Alle Infos zu den Besuchsregelungen und Covid-19

Pandemie-Regeln im Gemeinschaftskrankenhaus

Pandemie-Regeln im Gemeinschaftskrankenhaus

Aufgrund der Corona-Pandemie sind Besuche in unserem Krankenhaus nur noch in besonderen Ausnahmesituationen gestattet. Für diese im Interesse unserer Patient*innen sowie Mitarbeitenden getroffene Entscheidung bitten wir um Ihr Verständnis. Werdende Väter benötigen einen negativen Corona-Test, bei ungeplanten Geburten wird ein Antigen-Schnelltest im Krankenhaus gemacht.

Das Gemeinschaftskrankenhaus arbeitet stets nach den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts und in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt der Stadt Bonn. Durch ein umfassendes Hygiene- und Schutzkonzept wird so das Risiko einer Infektion für Patient*innen sowie für das Krankenhauspersonal minimiert. Im Gemeinschaftskrankenhaus wurde eine Task Force eingerichtet, die unter Leitung des Ärztlichen Direktors, Privatdozent Dr. Jochen Textor, alle hygienischen Erfordernisse sicherstellt. Die Chefärzte sind für die einweisenden Ärzte bei besonderen Fragestellungen die Patient*innen betreffend erreichbar. 


Und hier finden Sie weiterhin alle wichtigen Infos zum Thema Covid-19:


So verläuft die Erkrankung 

Coronaviren werden vor allem per Tröpfcheninfektion übertragen. Dies kann laut dem Robert Koch-Institut direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit  Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden.  Die Inkubationszeit, also die Zeit zwischen der Infektion und dem Auftreten erster Symptome, liegt laut WHO zwischen ein bis 12,5 Tagen, könnte jedoch auch bis zu 14 Tagen lang sein. 

Hauptsächlich treten Infekte der Atemwege auf, so sind typische Symptome: Fieber, Husten, Atemnot bis hin zu einer Lungenentzündung. Laut WHO verläuft die Erkrankung überwiegend mild; rund 20 Prozent der Patienten scheinen einen schweren Krankheitsverlauf zu haben. Das betrifft vor allem ältere Menschen mit bereits bestehenden Grunderkrankungen. Zur Sterblichkeit liegen derzeit noch keine validen Informationen vor. Unter den Todesfällen waren bisher vor allem Menschen mit Grunderkrankungen.  

Wie ist die Behandlung? 

Die Symptome werden behandelt, eine ursächliche medikamentöse Therapie gibt es nicht. Bislang gibt es noch keinen Impfstoff; Experten rechnen damit, dass die Entwicklung rund ein Jahr dauern kann. Jedoch konnte dafür SARS-CoV-2 bereits in Italien und Australien isoliert werden.  

Hygiene hilft 

Eine gute und gründliche Händehygiene trägt dazu bei - wie auch bei anderen Infektionskrankheiten - sich vor Ansteckung zu schützen. 

Ein Interview zur effektiven Händehygiene finden Sie hier.

Husten und Niesen sollte man immer in die Ellenbeuge oder ins Taschentuch. Außerdem sollten Sie zu Erkrankten Abstand halten (ca. 1-2 Meter).  



Regelung für die Geburtshilfe

Während der Geburt:

Die Patientin geht mit der Begleitperson nach ausfüllen eines Fragebogens in den Kreißsaal. Werdende Väter/Begleitpersonen benötigen einen negativen Corona-Test, bei ungeplanten Geburten wird ein Schnelltest im Krankenhaus gemacht. Die Begleitperson darf sich nicht in Wartebereichen oder auf Stationen des Krankenhauses aufhalten. Bei einem Kaiserschnitt können Schwangere (wie auch bei einer natürlichen Geburt) wieder von einer Person begleitet werden. 

Weiter gilt: Besuchspersonen müssen gesund sein und dürfen keinerlei Symptome von Corona bzw. einer anderen Infektionskrankheit aufweisen. Dies wird dokumentiert. Eine Begleitung in den Kreißsaal ist zudem nur dann möglich, wenn diese Person keine Kontakte zu  Personen gehabt hat, die positiv auf Corona getestet worden sind oder sich innerhalb der vergangenen 14 Tage in einem vom RKI als Risikogebiet ausgewiesenen Bereich aufgehalten haben. Name und Telefonnummer werden dokumentiert.

Besuchsregelungen in der Geburtshilfe ab 20.05.2020: 

Familienzimmer werden wieder angeboten (je nach Verfügbarkeit). Väter/Begleitperson dürfen die Wöchnerinnen einmal täglich mit negativem Test besuchen. Wir raten den jungen Eltern dazu, das Krankenhaus möglichst rasch zu verlassen, wenn es aus ärztlicher Sicht möglich ist, um zu Hause ungestört die erste Zeit mit dem Baby gemeinsam und ohne Unterbrechung zu erleben.


Hilft das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes? 

Wir verweisen hier auf die Empfehlungen des Robert Koch-Institutes.  Laut dieser sind in der allgemeinen Bevölkerung die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor einer Ansteckung eine gute Händehygiene, eine korrekte Hustenetikette sowie das Einhalten eines Mindestabstandes (ca. 1-2 Meter) von krankheitsverdächtigen Personen. Wenn eine erkrankte Person sich im öffentlichen Raum bewegen muss, kann das Tragen einen Mund-Nasen-Schutzes durch diese Person sinnvoll sein, um das Risiko einer Ansteckung anderer Personen durch Tröpfchen, welche beim Husten oder Niesen entstehen, zu verringern (Fremdschutz). Dagegen gebe es keinen hinreichenden Beweis dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für eine gesunde Person das Risiko einer Ansteckung signifikant verringere.

Angesteckt - und nun? 

Das Robert Koch Institut (RKI) rät Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das SARS-CoV-2-Virus im Labor nachgewiesen wurde, sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. Das zuständige Gesundheitsamt kann auf der Internetseite des RKI ermittelt werden. Wer sich in einem vom RKI ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten hat, sollte - unabhängig von Symptomen - möglichst zu Hause bleiben. Beim Auftreten von akuten respiratorischen Symptomen sollten Sie erst nach telefonischer Voranmeldung mit Hinweis auf die Reise, einen Arzt aufsuchen.

Wie schätzt das RKI (Robert-Koch-Institut) die aktuelle Lage ein?

"Die weltweite Ausbreitung von COVID-19 wurde am 11.03.2020 von der WHO zu einer Pandemie erklärt. Das Robert Koch-Institut erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage, bewertet alle Informationen und schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein. Es handelt sich weltweit und in Deutschland um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Bei einem Teil der Fälle sind die Krankheitsverläufe schwer, auch tödliche Krankheitsverläufe kommen vor. Die Zahl der Fälle in Deutschland steigt weiter an. Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird derzeit insgesamt als hoch eingeschätzt. Diese Gefährdung variiert aber von Region zu Region. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Belastung des Gesundheitswesens hängt maßgeblich von der regionalen Verbreitung der Infektion, den vorhandenen Kapazitäten und den eingeleiteten Gegenmaßnahmen (Isolierung, Quarantäne, soziale Distanzierung) ab und kann örtlich sehr hoch sein." Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern.  

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Mehr Informationen 

Auf diesen Seiten finden Sie weitere aktuelle Informationen zum Coronavirus. 

Robert Koch-Institut

Weltgesundheitsorganisation

Europäisches Zentrum für Prävention und Kontrolle

Bundesgesundheitsministerium

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung



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