Eröffnung und Einweihung der neuen Station 5C/D über den Dächern Bonns

Gemeinschaftskrankenhaus Bonn erweitert im Rahmen eines modularen Stufenkonzeptes!

In lockerer Atmosphäre, mit Musik und einer Talkrunde hat das Gemeinschaftskrankenhaus Bonn St. Elisabeth, St. Petrus, St. Johannes heute seine neue Station 5 C/D über den Dächern Bonns eröffnet. Den Segen über Räume und Menschen sprach der Bonner Stadtdechant, Dr. Wolfgang Picken. Nach einer reinen Bauzeit für die beiden neuen bettenführenden Aufzüge von 12 Monaten für die neue Station von 14 Monaten, finden hier jetzt Betten für Patienten der Gefäß- und Unfallchirurgie Platz.

Architekt Klaus Zimmer erläutert im Gespräch mit Radio-Moderator Volker Groß, auf was Planer besonders bei Klinikumbauten im laufenden Betrieb achten müssen. Auch der Kaufmännische Direktor des Krankenhauses nahm an der Talkrunde teil.

"Nach der Neugestaltung der Cafeteria im 5. Stock des Hauses St. Petrus ist jetzt, nach Aufstockung des rechten Traktes von vier auf fünft Etagen, eine komplett neue Station mit modernster Technik und 28 Betten in 14 Patientenzimmern, ein Arztzimmer und einem großen, freundlichen Stationszimmer entstanden", so Klaus Szesik. Die zwei zusätzlichen, bettenfähigen Aufzüge laufen bereits seit ein paar Wochen, sodass ein reibungsloser Ablauf gesichert sei.

PD Dr. Jochen Textor, Ärztlicher Direktror, ergänzt: "Zug um Zug, also sozusagen modular, werden beide Häuser des Gemeinschaftskrankenhauses Bonn in den kommenden Jahren durch Sanierung und Anbuaten modernisiert. Die fünfte Etage ermöglicht uns dafür den notwendigen Puffer."
Die Gesamtkosten für den Neubau der Aufzüge und der Station belaufen sich auf ca. 4,7 Millionen Euro. 

Der warme Mahagoniton des Fußbodens in Holzoptik, Flächengardinen in hellem Grün und Weiß, außen angebrachte Sonnenschutzjalousien sowie das Beleuchtungssystem schaffen auf den Fluren und in den Zimmern der neuen Station eine angenehme Atmosphäre. Pflegedirektorin Sabine Simski lobte die Planer: "Die Zimmer sind zweckmäßig mit großen Schränken ausgestattet, die viel Platz haben. Die Zimmer verfügen über ein großes Duschbad mit tiefem Spiegel und die elektrisch verstellbaren Betten mit Seitengitterschutz bieten Patienten und Pflegepersonal viel Komfort. Aus den Fenstern bietet sich ein schöner Blick auf die Bonner City oder auf die Sternwarte. Das freut nicht nur Patienten, sondern auch die Kolleginnen und Kollegen aus der Pflege."

Krankenhausoberer Christoph Bremekamp hebt das Ambiente der neuen Station hervor: "Wir haben den gesamten 5. Stock als Einheit konzipiert. Die neue Cafeteria, die Zimmer der neuen Station und die Flure sind hell und modern gestaltet." Dankbar sei man deshalb auch dem bekannten Bonner Galeristen Siegfried Firla, der dem Gemeinschaftskrankenhaus einige seiner Popart-Werke mit Bonner Motiven geschenkt hat. Sie zieren nun Gänge und Patientenzimmer der neuen Bettenstation und auch das Treppenhaus des Verwaltungsgebäudes. In diesem Zusammenhang hat der Künstler dem Verein GESELLSCHAFT DER FREUNDE UND FÖRDERER der "Gemeinschaftskrankenhaus St. Elisabeth/ St. Petrus/ St. Johannes gGmbH" seinen Zyklus "Sakrale Architektur" zur Verschönerung der Cafeteria im 5. Stock im Haus St. Petrus gestiftet.

Stadtdechant Dr. Wolfgang Picken unterstrich das christliche Profil des Hauses, welches sich positiv auf das Wohlergehen der Patientinnen und Patienten wie auch der Mitarbeiter auswirke. "Das Gemeinschaftskrankenhaus hat die hohe Relevanz für die Bonner Innenstadt", sagte der Stadtdechant. "Angesichts des großen Drucks im Gesundheitssektor setzen wir als Kirche ein deutliches Zeichen, dass solche wichtigen Anlaufstellen der Nahort-Versorgung erhalten bleiben", so Dr. Picken weiter.

Der Nachmittag klang mit einem gemeinsamen Imbiss und Musik des Bernd Lier Swing - Ensembles aus.

 
 
 
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