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13.01.2014

Jahrespressekonferenz: Positive Bilanz für das Jahr 2013

Am vergangenen Freitag stellte das Gemeinschaftskrankenhaus Bonn in einer Jahrespressekonferenz die Ergebnisse seiner Arbeit im Jahr 2013 vor. Eine gute Auslastung der Häuser, schwarze Zahlen und zahlreiche Qualitätszertifikate bestätigten dabei das Krankenhausdirektorium in seiner Arbeit und erlauben eine positive Prognose. Auch die Zielsetzungen für 2014 wurden in diesem Rahmen bekannt gegeben.

Gemeinschaftskrankenhaus Bonn stellt Ergebnisse seiner Arbeit vor


Gute Auslastung und schwarze Zahlen im Gemeinschaftskrankenhaus Bonn


2013 war für das Gemeinschaftskrankenhaus Bonn St. Elisabeth | St. Petrus | St. Johannes gGmbH ein erfolgreiches Jahr. So weist das Gemeinschaftskrankenhaus eine Belegungsquote von 80,3 Prozent aus. Mit der Einführung der "mobilen Visite" (PC-gestützte Visite) wird das Innenstadtkrankenhaus in diesem Jahr einen weiteren Akzent zur Verbesserung der internen Abläufe setzen. Die eingesparte Zeit während und nach Visiten kommt den Patientinnen und Patienten sowohl in der medizinischen als auch in der pflegerischen Versorgung zugute.


Siegel für Qualität


"Die Sicherung der Ergebnisqualität ist unser oberstes Ziel bei allen Maßnahmen der Prozessoptimierung, ohne das Wohl unserer Patienten aus den Augen zu verlieren", so Privatdozent Dr. Jochen Textor, ärztlicher Direktor des Gemeinschaftskrankenhauses. Dies zeige auch ein im vergangenen Jahr erfolgreiches Audit im Rahmen der Zertifizierung des Gesamthauses nach DIN EN ISO 9001:2008 und proCum Cert. Die Abteilung für Geriatrie wurde mit dem Geriatriesiegel ausgezeichnet. Die Akutschmerztherapie wurde 2013 rezertifiziert.

Das Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie wurde im Jahre 2013 mit dem

Endocert-Siegel für sehr hohe Ergebnisqualität im Bereich der Knie- und

Hüftendoprothetik ausgezeichnet. Im Focus-Spezial (Ausgabe Dezember/Januar

2013/2014) ist das Zentrum erneut unter den besten 25 Kliniken bundesweit (Platz

18) und an der Spitze in NRW genannt worden. Es ist zudem anerkanntes Traumazentrum und Zweitmeinungszentrum der AOK.


"Unsere Patienten bescheinigen uns zudem in der kontinuierlichen

Patientenbefragung ein sehr hohes Maß an medizinisch-pflegerischer Kompetenz und loben

die Freundlichkeit der Mitarbeitenden und die Atmosphäre des Hauses", erläutert Krankenhausoberer Christoph Bremekamp.


Gegen den Trend

Klaus-Werner Szesik, kaufmännischer Direktor, freut sich über das Jahresergebnis des Gemeinschaftskrankenhauses, das im deutlich positiven Bereich liegt. "Unser

eingeschlagener Konsolidierungskurs der letzten Jahre wird somit bestätigt, und dies in Zeiten steigender Kosten im Bereich der Energie und Tarifsteigerungen." Das Gemeinschaftskrankenhaus stellt sich damit gegen den aktuellen Negativtrend deutscher Krankenhäuser. Laut Klinikbarometer schreibt jedes 2. deutsche Klinikum rote Zahlen.



6. Punkte-Plan für 2014


  1. Das viszeralmedizinische Zentrum im Haus St. Elisabeth, bestehend aus den

Abteilungen Viszeralchirurgie, Innere Medizin und Gynäkologie wird weiter

ausgebaut. Im Jahr 2013 wurde im Untergeschoss eine neue endoskopische

Abteilung in Betrieb genommen. Es ist Ziel, die Kompetenz im Bereich der

Operationen an der Bauchspeicheldrüse, der Speiseröhre und der Schilddrüse weiter auszubauen.

Im März 2014 wird der Umbau zur Aufstellung eines Computertomographen abgeschlossen sein. Die Zeitspanne bis zur Diagnosestellung wird in diesem Haus hiermit verkürzt und es entfallen Patientenfahrten in das Haus St.Petrus.

Anfang 2014 wurde gegenüber dem Haus St. Elisabeth in der Loestrasse eine onkologische Praxis eröffnet, welche die Zusammenarbeit mit niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen, die sich in wöchentlichen Tumorkonferenz seit Jahren zeigt, weiter stärkt.


  1. Die Kompetenz in der Behandlung von Diabetes wird durch die

Ansiedlung einer Diabetesambulanz am Haus St. Petrus weiter ausgebaut.

Hier finden Patientinnen und Patienten neben der Beratung und Versorgung in der Ambulanz ein angegliedertes Sanitätshaus zur Schuhversorgung für Diabetiker mit Langzeitfolgen ( z.B. diabetischer Fuß) sowie ein Geschäft der Fa. DiaExpert mit

Produkten für Diabetiker.


  1. Seit dem Jahre 2011 werden in der kardiologischen Abteilung Herzklappen

implantiert. Im Jahre 2013 wurden 133 Patienten mit dem sogenannten TAVI-Verfahren behandelt. Eine Methode, die besonders sehr alten und kranken Menschen zugutekommt, die eine normale Herz-Operation möglicherweise nicht verkraften. Durch die nachweislich sehr hohe Ergebnisqualität und bei einer Komplikationsrate von unter zwei Prozent belegt das Gemeinschaftskrankenhaus damit bundesweit einen Spitzenplatz.


  1. Entgegen dem Trend rückläufiger Geburtenzahlen hat sich die Anzahl der Geburten

in der geburtshilflichen Abteilung mit knapp 500 Geburten stabilisiert. In den ersten

Monaten des Jahres 2014 wird eine neue Gebärwanne installiert und die Attraktivität

des Kreissaales durch die Öffnung hin zu einem kleinen Innenhof

erhöht. Eine interne Befragung hat ergeben, dass sich 90 % der Besucherinnen und

Besuchern des Infoabends anschließend für eine Entbindung in der geburtshilflichen Abteilung des Hauses St. Elisabeth entscheiden.


5. Das Gemeinschaftskrankenhaus plant auch 2014 Veranstaltungen, die die Bürger Bonns und des Rhein-Sieg-Kreises umfassend zu medizinischen Themen aufklären sollen. So wird es Patienten-Info-Abende ebenso geben wie den Gesundheitstag im Herbst, an dem sich alle Abteilungen präsentieren. Ferner wird auch die Kooperation mit der Bonner Volkshochschule fortgesetzt. Dort sind Vorträge zu den Themen Orthopädie und Gefäßchirurgie geplant. Die neue Reihe "MediTalk" wird auch wieder zweimal in diesem Jahr stattfinden. In der ersten Podiumsdiskussion im März wird es um das Thema "Zwei-Klassen-Medizin" gehen.


6. Im Bereich der Pflege setzen wir auf die Fachweiterbildungen im Bereich OP, Intensiv und Geriatrie, um dem Fachkräftemangel in diesen Bereichen entgegenzutreten, erläutert Ingrid Petschick, Pflegedirektorin. "Darüber hinaus halten wir eine Krankenpflegeschule mit 100 Ausbildungsplätzen vor, um junge Menschen in der Gesundheits-und Krankenpflege auszubilden".


"Wir als Krankenhausleitung freuen uns auf die Herausforderungen in den kommenden Monaten und danken allen Mitarbeitenden des Gemeinschaftskrankenhauses

für ihren Einsatz und ihren Dienst, ohne den diese guten Ergebnisse im vergangenen Jahr nicht möglich gewesen wären. Ebenso danken wir allen Patientinnen und Patienten sowie Einweisern für das entgegen gebrachte Vertrauen", so Szesik und Bremekamp abschließend.


Weitere Informationen:

Christoph Bremekamp
Krankenhausoberer
Tel.: 0228/ 5081501
c.bremekamp@gk-bonn.de

Katharina Müller-Stromberg
kms: kommunikation mit system
Tel.: 0228-32301144 oder 0178-2116420
kms@kms-bonn.de

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