Zur Unternehmensseite

12.11.2013

Gemeinschaftskrankenhaus unterstützt Telefonaktion des General Anzeiger zum Weltdiabetestag

Das Gemeinschaftskrankenhaus Bonn nimmt anlässlich des Welt-Diabetes-Tags an der Telefonaktion des Bonner Generalanzeigers teil

Weltdiabetestag: " Schützen Sie unsere Zukunft!"


Am Donnerstag, den 14.11. ist Weltdiabetestag - in diesem Jahr unter dem Motto "Diabetes: Schützen Sie unsere Zukunft!". Grund genug für das Gemeinschaftskrankenhaus Bonn, sich auch in diesem Jahr wieder an der Telefonaktion des Generalanzeigers zu beteiligen, die sich diesem Thema widmet. Von 18-20 Uhr stehen unsere Experten dabei interessierten Anrufern zum Thema "Zuckerkrankheit" Rede und Antwort. Der Fokus der diesjährigen Kampagne liegt vor Allem auf der Aufklärung. Diabetes ist eine stark verbreitete Krankheit. Weltweit geht die Weltgesundheitsorganisation WHO von mehr als 346 Millionen Betroffenen aus. Allein in Deutschland schätzen Experten ihre Zahl auf acht bis zehn Millionen. Da die Anzahl der erkrankten Personen immer weiter zunimmt, spricht die Internationale Diabetes Föderation bereits von der "Epidemie des 21. Jahrhunderts".

"Aufklärung und Prävention sind ebenso wichtig wie die Behandlung bereits bestehender Symptome. Eines der Ziele, die wir mit unserer Telefonaktion erreichen möchten, ist, die Menschen über die Risiken einer Zuckererkrankung zu informieren. Wichtig ist uns auch, Betroffene und Angehörige mit ihren Fragen nicht allein zu lassen.", sagt Dr. Markus Menzen, Diabetologe und Chefarzt am Gemeinschaftskrankenhaus, der schon zum zweiten Mal bei dieser Aktion mitmacht. Neben Menzen steht auch Dr. Stephan Kern, der als Diabetologe in seiner Bonner Praxis täglich Betroffene behandelt, für Ihre Fragen bereit. Bärbel Pickel von der Deutschen Diabetes-Hilfe, einer Selbsthilfegruppe die in Zusammenarbeit mit Medizinern Diabetiker berät und unterstützt, ist Expertin für den täglichen Umgang mit der Krankheit und weiß um die Einschränkungen und Sorgen, die damit verbunden sind. Dr. Jürgen Remig, Chefarzt am Gemeinschaftskrankenhaus Bonn, klärt als Gefäßchirurg Patienten über die operative Behandlung von Durchblutungsstörungen wie etwa dem diabetischen Fußsyndrom auf.

Die überwiegende Zahl der Diabetiker (ca. 90 %) leidet an Diabetes mellitus Typ 2, gefolgt von Diabetes Typ 1 (5 %). Bei Diabetes Typ 2 handelt es sich um eine Form der Zuckerkrankheit, die häufig in Folge von falscher Ernährung und wenig körperlicher Bewegung auftritt. Deshalb kann Diabetes Typ 2 oft auch durch einen individuell abgestimmten Diätplan behandelt werden. Bei Diabetes mellitus Typ 1 hingegen liegt eine Autoimmunerkrankung vor, deren Entstehung unabhängig von der Ernährungsweise ist. Übergewicht und Bewegungsmangel sind entscheidende Risikofaktoren für die Entwicklung eines Diabetes mellitus Typ 2; mehr als 80 % der Betroffenen sind übergewichtig.

Eine Studie hat jüngst gezeigt, dass die Anzahl der Fälle mit Diabetes mellitus in den letzten zehn Jahren um 49 Prozent gestiegen ist. Ursache hierfür ist neben den bekannten Risikofaktoren wie Übergewicht und Bewegungsmangel auch die zunehmende Alterung der Gesellschaft. Die wachsende Zahl der Neuerkrankungen bei jungen Menschen kann zwar dadurch erklärt werden, dass durch steigendes Bewusstsein eine Diagnose schon frühzeitig gestellt werden kann, zeigt aber auch deutlich, dass noch immer großer Handlungsbedarf besteht. Durch die Telefonaktion zum Weltdiabetestag möchten die Experten die Wichtigkeit von Vorsorge und Aufklärung betonen, Patienten aber auch helfen, trotz der Diagnose Diabetes ihre Lebensqualität und -freude nicht zu verringern.



Diese Website verwendet Cookies.
Diese Webseite nutzt externe Komponenten, wie z.B. Karten, Videos oder Analysewerkzeuge, welche alle dazu genutzt werden können, Daten über Ihr Nutzungsverhalten zu sammeln. Personenbezogene Daten werden von uns nicht erhoben und bedürfen, wie z. B. bei der Nutzung von Kontaktformularen, Ihrer expliziten Zustimmung. Weitere Informationen zu den von uns verwendeten Diensten und zum Widerruf finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen. Ihre Einwilligung dazu ist freiwillig und für die Nutzung der Webseite nicht notwendig.