13.09.2010

Gut versorgt im neuen Palliativzimmer

Um auch Patienten mit einer unheilbaren Krankheit eine optimale Versorgung anbieten zu können wurde im Haus St. Elisabeth jetzt ein Zimmer sowie ein Aufenthalts- und Besprechungsraum speziell für die palliative Pflege eingerichtet.

Um auch den Patienten eine optimale Versorgung anbieten zu können, die an unheilbaren Erkrankungen leiden, hat das Gemeinschaftskrankenhaus Ärzte, Stationsleiter und Pflegekräfte in der Palliativversorgung qualifiziert, die von allen Stationen als Experten in Anspruch genommen werden können. Das wichtigste Ziel der Palliativpflege ist die Kontrolle quälender Symptome, so dass möglichst viel Lebensqualität erhalten wird.
Der Chefarzt der Inneren Abteilung, Prof. Dr. Franz Ludwig Dumoulin, der selbst auch Palliativmediziner ist, nennt die intensive Betreuung im multi-professionellen Team als unabdingbar für die Behandlung von schwerkranken Patienten. Um ihnen und ihren Angehörigen dazu die richtige Umgebung bieten zu können, ist in der Inneren Abteilung im Haus St. Elisabeth jetzt mit Hilfe von Spenden ein Zimmer sowie ein Aufenthalts- und Besprechungsraum speziell für die palliative Pflege eingerichtet worden.

Wohnzimmer

Diese Räume strahlen mit Vorhängen und Wandschmuck sowie bequemen Ledersesseln eine behagliche Atmosphäre aus und bieten besonderen Komfort: Das Bett lässt sich per Fernbedienung vom Patienten beliebig verstellen, so dass er selbständig seine Lage ändern kann und durch Hochfahren des Kopfteils auch bei Bewegungsunfähigkeit zum Sitzen kommt. Zur Ausstattung gehört neben Duschbad und Fernseher auch der eigene Kühlschrank, in dem die Lieblingsspeisen gelagert werden können.

SchlafzimmerNeben dem Bett ist Platz für ein Klappbett, so dass ein Angehöriger die Nacht beim Kranken verbringen kann. Dazu gibt es für die Angehörigen im Nebenraum eine Rückzugsmöglichkeit, die auch den richtigen Rahmen für die wichtigen Beratungsgespräche mit dem Klinikpersonal schafft.