21.10.2010
Gesund bleiben und nach einer Erkrankung rasch wieder gesund werden – das wünscht sich wohl jeder. Das Gemeinschaftskrankenhaus Bonn lud wie jedes Jahr die interessierte Öffentlichkeit zum Gesundheitstag ein, damit sie sich aus erster Hand informieren kann.
Mehrere hundert Menschen nutzten auch diesmal wieder die Gelegenheit, in allgemeinverständlich gehaltenen Vorträgen der Chef- und Oberärzte einen Überblick über modernste Methoden der Diagnostik und Therapie zu erhalten, wie sie in allen Abteilungen des Gemeinschaftskrankenhauses zum Wohl der Patienten angewandt werden.
Die Moderation hatte der Ärztliche Direktor und Chefarzt der Abteilung für Radiologie,
PD Dr. Jochen Textor übernommen. Er ermunterte die Teilnehmer, den ärztlichen Experten ihre Fragen zu stellen: "Wir wünschen uns den aufgeklärten Patienten, der bei der Behandlung aktiv mitarbeitet." Und viele nutzten die Gelegenheit - entweder im Vortragssaal oder nachher bei einer Tasse Kaffee im Foyer.
Aus der Orthopädie zeigte Chefarzt Dr. Jochen Müller-Stromberg mit beeindruckenden Bildern die arthroskopischen Behandlungsmöglichkeiten bei einem Knorpelschaden im Gelenk auf, und sein Chefarzt-Kollege Dr. Holger Haas analysierte kritisch neue Gelenkersatzprothesen und belegte, dass diese nicht zwangsläufig den bewährten Modellen überlegen sind. In der Kardiologie ging es um moderne Herzdiagnostik mit CT und MRT - vorgestellt und mit vielen Bildern illustriert vom Stellvertretenden Leiter der Radiologie, Oberarzt Dr. Ulrich Hofer, und Privatdozent Dr. Luciano Pizzulli, Chefarzt Kardiologie, stellte neue Medikamente zur Behandlung von Herzkrankheiten vor. Die schnelle Versorgung des Schlaganfalls war der Beitrag des Chefarztes der Gefäßchirurgie, Dr. Jürgen Remig. Die Abteilung für Chirurgie berichtete über Möglichkeiten, den Beckenboden zu stärken und Reflux-Erkrankungen zu kurieren. Thema der Geriatrie war das Problem der Schlafstörung: Chefarzt Frank Otten informierte über erfolgreiche Behandlungsmöglichkeiten. Dipl. Psych. Helen Szemendera zeigte Wege auf, wie man auch bei chronischen Schmerzen besser zurecht kommt. Außerdem gab es eine Information über Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht und Tipps zur Grippeschutzimpfung.
Blutdruckmessungen, Fußinspektionen bei Diabetes, einen Blutzuckercheck