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Ausgezeichnete Diabetologie und Gefäßchirurgie am Gemeinschaftskrankenhaus

Fachübergreifende Zusammenarbeit zum Wohl der Patienten

Dr. med. Jürgen Remig
Dr. med. Jürgen Remig

Die hohe medizinische und pflegerische Qualität des Gemeinschaftskrankenhauses lässt sich auch an der Menge an Zertifikaten und Gütezeichen ablesen. So hat die Gefäßchirurgie unter Leitung von Chefarzt Dr. Jürgen Remig in diesem Jahr als einzige Klinik in Deutschland sowohl die RAL Gütezeichen „Aorta“ und „Arterien und Venen“ als auch das Zertifikat als „Interdisziplinäres Referenzzentrum für Shuntchirurgie“ erhalten. Die Diabetologie wurde von der Deutschen Diabetesgesellschaft als „Diabeteszentrum DDG“ für Typ1und Typ 2 Diabetes sowie – als einzige Bonner Einrichtung – als „Fußbehandlungseinrichtung“ für die ambulante und stationäre Behandlung zertifiziert und Chefarzt Dr. Markus Menzen vom Nachrichtenmagazin FOCUS als Top-Mediziner sowohl für seine Leistungen in der Diabetologie als auch im Fachgebiet der Nahrungsmittelverträglichkeit ausgezeichnet. Die Patientinnen und Patienten profitieren zudem von der Zusammenarbeit beider Abteilungen.

Dr. med. Menzen
Dr. med. Menzen

Zertifizierungsverfahren sind meist langwierig und aufwendig. Warum nehmen Sie diese Zusatzbelastung auf sich?

Dr. Jürgen Remig: Ja, das Verfahren für das RAL Gütesiegel hat uns zwei Jahre beschäftigt. Eine große Hintergrundleistung für das gesamte Team. Es musste ein Katalog von 91 Kriterien erfüllt werden, und es galt, interdisziplinär Behandlungspfade zu erstellen. So füllten sich sechs Aktenordner. Wichtig war uns, dass wir mit der RAL eine externe, unabhängige Gütegemeinschaft gewählt haben und nun ein neutrales Gütesiegel tragen, das unsere Qualität bescheinigt – von der Qualifikation des Personals über die technische Ausstattung und die Hygienestandards bis hin zum Verhalten gegenüber den Patientinnen und Patienten. Aber auch der Prozess war wichtig: Wir haben gesehen, wo wir uns noch steigern können. Ziel ist natürlich immer die Weiterentwicklung.

Dr. Markus Menzen: Es ist gut, die eigenen Prozesse gelegentlich zu hinterfragen, um zu sehen, wo man etwas optimieren kann. Dabei hilft uns der kollegiale Austausch unter dem Dach der medizinischen Fachgesellschaften.

Worin besteht die besondere Qualität Ihrer Abteilung?

Dr. Remig: Wir bieten rund um die Uhr sieben Tage die Woche das gesamte gefäßchirurgische Behandlungsspektrum auf hohem Niveau nach den aktuellen Leitlinien der Gefäßgesellschaften an. Die besonderen Schwerpunkte sind das diabetische Fußsyndrom, Shuntchirurgie, Carotischirurgie, Erkrankungen der Bauchschlagader, arterielle Verschlusskrankheit und Erkrankungen der Venen. Gemäß unserem christlichen Leitbild wird im Umgang untereinander und mit den Patientinnen und Patienten viel Wert auf freundliche Zugewandtheit gelegt.

Dr. Menzen: Sowohl unsere Diabetesambulanz als auch der stationäre Bereich sind die Anlaufstelle für Diabetikerinnen und Diabetiker in der Region. Wir haben viele Jahre Erfahrung bei der Versorgung von Menschen mit Diabetes und sind ein eingespieltes Team von Diabetologen, Diabetesberaterinnen, Ernährungsspezialisten, Physiotherapeuten und Wundtherapeuten sowie speziell geschulten Krankenpflegerinnen und -pflegern. In Sachen Digitalisierung sind wir am Puls der Zeit. Gerade haben wir einen Testlauf mit kontinuierlich messenden Glucosesensoren im Standort St. Elisabeth absolviert und sind mit unserem Knowhow bei Fachkongressen gefragt.

Diabetes ist ein hoher Risikofaktor für Gefäßerkrankungen, deshalb sind viele Patientinnen und Patienten von beidem betroffen. Wie stellen Sie die fachübergreifende Versorgung sicher?

Dr. Menzen: Ein Pluspunkt des Gemeinschaftskrankenhauses ist die gegenseitige Wertschätzung und gute Zusammenarbeit der Chefärzte auf kurzem Wege. So finden wir für jeden Patienten und für jede Patientin individuell das beste therapeutische Konzept.

Dr. Remig: Im interdisziplinären Gefäßzentrum arbeiten Radiologie, Kardiologie, Gefäßchirurgie, Diabetologie, Angiologie und Nephrologie zusammen, sodass alle Gefäßerkrankungen konservativ, interventionell oder operativ kompetent und sicher versorgt werden. Eine große Hilfe dabei ist die digitale Patientenakte, die alle Befunde jederzeit zugänglich macht.

Wie kann man sich die Zusammenarbeit konkret vorstellen?

Dr. Menzen: Jeden Tag ist ein Diabetologe auf der gefäßchirurgischen Station und ein Gefäßchirurg auf der diabetologischen Station unterwegs. Für das Krankheitsbild des diabetischen Fußes gibt es einen gemeinsamen Behandlungspfad: Habe ich bei einer behandlungsbedürftigen Wunde den Verdacht einer Durchblutungsstörung, mache ich eine Ultraschalluntersuchung der Becken- und Beingefäße. Liegen arterielle Verschlüsse vor, wird in der Interventionellen Radiologie oder der Gefäßchirurgie weiter behandelt.

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