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App alley für Patient*innen mit Arthrose

App alley für Patient*innen mit Arthrose

Die neuartige Smartphone-App alley vernetzt Arthrose-Patient*innen und ihre Ärzt*innen während des gesamten Behandlungspfades. Das Zentrum für Allgemeine Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin (ZOUS) am Gemeinschaftskrankenhaus Bonn hat bei der Entwicklung der App seine Expertise eingebracht und sie in einer Pilotphase erfolgreich getestet.

Die App alley der Kölner VBMC ValueBasedManagedCare GmbH für Patient*innen mit Arthrose fungiert als medizinische Assistentin, Informationsplattform und Ratgeberin in einem. Sie bündelt Daten zur ganzheitlichen Erfassung der Krankengeschichte sowie der Medikation von den ersten Beschwerden bis zur erfolgreichen Behandlung und sorgt so für eine gute Vorbereitung auf die Arzttermine, Physiotherapie etc. Über das Dashboard kann unkompliziert Rat eingeholt werden (Care Management), und bei Bedarf wird ein Kontakt zu den behandelnden Ärzten hergestellt.

Seit April 2020 kommt die App alley am ZOUS zur Behandlung von Menschen mit Hüft- und Kniearthrose zum Einsatz. Das Ärzteteam um Chefarzt Dr. Holger Haas hat die Entwicklung dieser digitalen Unterstützung per Smartphone-App maßgeblich mitgestaltet. Dr. Haas: „Als Klinik ist uns daran gelegen, Patientinnen und Patienten bei allen Fragen im Zusammenhang mit ihrer Erkrankung aktiv zu begleiten. Besonders bewährt sich das bei längeren Wartezeiten. App und Care Management helfen uns, die individuelle Situation unserer Patientinnen und Patienten besser zu verstehen und darauf einzugehen. Gerade mit zeitlichem Abstand von der Erstuntersuchung tauchen zudem oft Fragen auf, die dann durch die App oder im direkten Kontakt beantwortet werden können. Damit wird auch die Betreuung der Patienten durch die niedergelassenen Ärzte im Vorfeld der Operation hervorragend unterstützt.”

Im Gemeinschaftskrankenhaus kam alley bereits im ersten Lockdown im Frühjahr 2020 zum Einsatz. „Die App hat in dieser kritischen Lage der Klinik geholfen, unsere Patientinnen und Patienten effektiv auf ihre Behandlung vorzubereiten und die anstrengende Phase des Wartens zu überbrücken“, so Dr. Haas. Während der Pilotphase nutzten mehr als 100 Patienten alley als Begleitung und zur Vorbereitung auf ihre OP. Die Corona-Krise gab dem Angebot zusätzlichen Schub, da aufgrund der unsicheren Pandemie-Lage viele terminierte OPs verschoben werden mussten und niemand sicher sagen konnte, wann es wieder Eingriffe geben würde.

Über das Dashboard hatten die Ärzte die Möglichkeit, akut zunehmende Beschwerden zu registrieren, für ihre Patienten Dringlichkeiten festzulegen und die Medikation im Blick zu behalten. Die Patienten wurden über das alley Care Management regelmäßig kontaktiert, in das Terminmanagement des Krankenhauses eingebunden und konnten zudem Anleitungen für individuell zugeschnittene Übungen zum Aufbau und Erhalt der Grundmobilität nutzen.

Nach der erfolgreichen Pilotphase soll alley dauerhaft Teil des Klinikalltags in der Orthopädie des Gemeinschaftskrankenhauses Bonn werden. Dafür wird das Dashboard in das Krankenhaus-Informationssystem (KIS) eingebunden. Gleichzeitig wird die App in das Aufnahmecenter integriert, so dass Patient*innen vom Erstkontakt mit der Klinik an auf das alley Care Management zugreifen können und doppelte Datenerfassungen zukünftig überflüssig werden.


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