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Herz- und Gefäßzentrum Rhein-Ahr

"Kooperation heißt:
Wir arbeiten abteilungsübergreifend und besprechen gemeinsam jeden Fall!"

Durch die Kooperation des Gemeinschaftskrankenhauses Bonn und des Marienhaus Klinikums im Kreis Ahrweiler werden jährlich 6.000 Herzpatienten und 2.500 Patienten mit Gefäßkrankheiten behandelt.

Das „Herz- und Gefäßzentrum Rhein-Ahr“ ist damit eines der größten in Deutschland. Seit drei Jahren gibt es im Haus St. Petrus den Zusammenschluss der Abteilungen für Kardiologie (Chefarzt PD Dr. Luciano Pizzulli), für Radiologie (Chefarzt PD Dr. Jochen Textor) und für Gefäßchirurgie (Chefarzt Dr. Jürgen Remig) zu einem Herz- und Gefäßzentrum, das bei allen Krankheitsbildern des Herzens und der Gefäße über hervorragende Diagnoseverfahren verfügt und modernste Behandlungsformen anbietet.

Im neuen „Herz- und Gefäßzentrum Rhein-Ahr“ kooperiert Dr. med. Jürgen Remig, Chefarzt der Gefäßchirurgischen Abteilung in Bonn, mit den Chefärzten in Bad Neuenahr, Dr. Georg Nowak und Dr. Bernhard Kiemen.

PD Dr. med. Luciano Pizzulli wird im Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler die neue kardiologische Abteilung als Chefarzt aufbauen. Der leitende Oberarzt Dr. med. Christian Degenhardt ergänzt als Stellvertreter sein Team.

PD Dr. med. Jochen Textor bietet im Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler seine schonenden Behandlungsverfahren der interventionellen Radiologie bei Gefäßeinengungen an. Er wird unterstützt in Bad Neuenahr durch seinen Oberarzt Dr. Guido Zintl und in Bonn durch seinen Stellvertreter Dr. Ulrich Hofer. Die Kooperation bündelt nicht nur die Kompetenzen, sondern eröffnet zusätzlich eine größere Flexibilität in der Belegung der zur Verfügung stehenden Betten.

 

Kardiovaskuläre Kompetenz

Unsere Kardiologie - Kardiovaskuläre Kompetenz auf höchstem Niveau

Die Abteilung für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Kardiologie im Haus St. Petrus des Gemeinschaftskrankenhauses Bonn und das Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler versorgen gemeinsam Patienten bei allen Formen akuter und chronischer Herzkreislauf-Erkrankungen.

Durch modernste Ausstattung stehen umfassende diagnostische und therapeutische Möglichkeiten zur Behandlung der koronaren Herzkrankheit, Herzinsuffizienz und bei Herzrhythmus-Störungen zur Verfügung. Die nicht-invasive Diagnostik mit Herzultraschall, Langzeit-Messungen, Belastungsuntersuchungen und spezieller kardiologischer Funktionsdiagnostik ( Stress-Echo, Kernspin, CT) wird bei Bedarf zur Planung von weiteren erforderlichen Maßnahmen gezielt eingesetzt.

Ein qualifiziertes Ärzte- und Schwesternteam führt alle invasiven Maßnahmen wie Ballondilatation und Stentimplantation und weitere spezielle Verfahren im Herzkatheterlabor durch. Zudem arbeitet die Abteilung in enger Kooperation mit dem Notarztsystem und anderen Krankenhäusern der gesamten, sowie erweiterten Region zusammen und ist Anlaufstelle für die Behandlung des akuten ST-Hebungsinfarktes. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Implantation von Herzschrittmachern und speziellen Defibrillatoren.

Schwerpunkte

Erkrankungen des gesamten Herz-Kreislaufsystems:

  • Angina pectoris und Herzinfarkt
  • Herzrhythmusstörungen 
  • Herzklappenerkrankungen 
  • Angeborene Herzfehler 
  • Herzinsuffizienz 
  • Hochdruckerkrankungen 
  • Cerebrale und periphere Durchblutungsstörungen 
  • Fettstoffwechselstörungen

Spezielle Verfahren:

  • Linksherzkatheter
  • Rechtsherzkatheter 
  • Ballondilatationen/Stentimplantationen 
  • Herzklappensprengungen
  • Intraaortale Ballonpumpe im Schock
  • Farbdopplerechokardiographie 
  • Multiplane transösophageale Echokardiographie 
  • Synkopendiagnostik
  • Herzschrittmachertherapie (antibradykarde, antitachy - karde und biventrikuläre Systeme)
 

Gefäßchirurgie

Bild Leistungen
Starkes Team für das Gefässsystem
 
 

Die zunehmende Zahl älterer Menschen in unserer Gesellschaft führt dazu, dass es immer mehr Patienten mit Gefäßerkrankungen gibt. Häufig sind sie von einem Herzinfarkt, einem Schlaganfall oder einer Durchblutungsstörung des Beines (Raucherbein, Schaufensterkrankheit, diabetisches Fußsyndrom) betroffen.

Die Gefäßchirurgen, Radiologen und Kardiologen behandeln das gesamte Spektrum der Gefäßerkrankungen bei Patienten sowohl am Standort Gemeinschaftskrankenhaus Bonn als auch im Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler.

Wichtig dabei ist, dass alle Befunde und Röntgenbilder der Patienten in einer gemeinsamen Konferenz vorgestellt werden, und dass gemeinsam das therapeutische Vorgehen festgelegt wird. Patienten, die sowohl Herzprobleme als auch Gefäßprobleme in anderen Körperregionen haben, können so interdisziplinär behandelt werden. Das erspart dem Patienten mögliche Doppeluntersuchungen.

Schwerpunkte

  • Konservative und operative Behandlung der arteriellen Verschlusskrankheit (AVK, Schaufensterkrankheit und Raucherbein)
  • Behandlung des diabetischen Fußsyndroms mit Unterschenkel- und Fußarterienbypässen
  • Behandlung bei Erweiterung der Bauchschlagader (Bauchaortenaneurysma) durch offene OP oder Aortenstent
  • Halsschlagadereinengungen (Verhinderung des Schlaganfalls) Dialyse-Shunt-Chirurgie (sämtliche Shuntformen, Vorhofkatheter)
  • Einbringen von Katheter-Verweilsystemen (Port, Broviac)
  • Krampfaderleiden- und Thrombosebehandlung (konservativ und operativ)

Die gesamte Diagnostik der arteriellen und venösen Gefäßkrankheiten wie

  • Doppler- und Duplexultraschallverfahren
  • Laufbanduntersuchung
  • invasive Angiographieverfahren in Zusammenarbeit mit der Radiologie
 

Radiologie

Technischer Fortschritt mit Menschlichkeit

Durch die rasante Entwicklung von diagnostischen und therapeutischen Technologien wie Computertomographie, Magnetresonanztomographie und die Behandlung von Gefäßerkrankungen mit Hilfe von Ballons und Gefäßstützen (Stents) hat sich die Radiologie zu einem unverzichtbaren Bestandteil in der Versorgung von Patienten mit Herz- und Gefäßerkrankungen entwickelt.

Mit Hilfe von Untersuchungsgeräten der allerneusten Generation (256 Zeilen Multidetector CT und 3Tesla MRT) kann das Herz und das Gefäßsystem in bisher ungekannter Qualität schnell und schonend untersucht werden.

Schwerpunkte Diagnostik

Insbesondere sind durch die neuen Untersuchungsverfahren Aussagen möglich zu:

  • Verkalkungen und /oder Verengungen der Herzkranzgefäße (Koronararterien)
  • Größe und Funktion der einzelnen Herzhöhlen
  • Funktion der Herzklappen 
  • Nachweis von relevanten Durchblutungsstörungen des Herzens (drohender Herzinfarkt) 
  • Nachweis bzw. genaue Ausdehnungsvermessung von Herzinfarkten
  • Beurteilung angeborener Herzfehler 
  • Entdeckung und Beurteilung einer Einengung der Halsschlagader (Carotisstenose) 
  • Verengungen der Nierenarterien (kann Ursache für Bluthochdruck sein)
  • Einengungen der Becken- und Beingefäße 
  • Kontrolle nach Bypass-Operation
  • Interventionelle Eingriffe 

Interventionelle Eingriffe

  • Ballondilatation und Stentimplantation in allen Gefäßregionen (besonderer Schwerpunkt: Dilatationsbehandlung der Unterschenkelgefäße z.B. bei Diabetikern)
  • mechanische Thrombolyse und Thrombusaspiration
  • periphere selektive Fibrinolyse 
  • endovaskuläre Therapie von Aortenaneurysmen 
  • Neurolysen und Sklerosierungen 
  • intraarterielle Behandlung von Blutungen
  • Behandlung von Gefäßmalformationen der Lunge und der Extremitäten
  • Kavafilter zur Lungenembolieprophylaxe 
  • Dilatation von Dialyseshunts 
  • retrograde Sklerosierung von Varicocelen 
  • intravasale Fremdkörperentfernung
 

Neues Imaging-Center im Haus St. Petrus

Im Haus St. Petrus des Gemeinschaftskrankenhauses Bonn gGmbH wurde weiter in ein neues Imaging-Center investiert: Dort ist der Computertomograph durch ein hochmodernes, strahlungsarmes 256-Zeilen-Gerät ersetzt worden.

Zum Mai 2010 folgten ein Kernspintomograph der neuesten Generation mit einer Feldstärke von drei Tesla und eine vierte Katheteranlage an der sowohl Herzkatheteruntersuchungen als auch periphere Interventionen durchgeführt werden können.

Das kommt durch die Kooperation des Gemeinschaftskrankenhauses Bonn mit dem Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler jetzt allen Patienten der Region zu Gute. Ein rasanter Datenaustausch zwischen beiden Standorten wird durch die Digitalisierung der Radiologischen Abteilungen möglich.

 
 
 

Ihre Ansprechpartner

Remig, Jürgen

Chefarzt Gefäßchirurgie

Haus St. Petrus / Bonner Talweg 4-6
53113 Bonn
Tel: +49 228 506-2441
Fax:+49 228 506-2446
gefaessmedizin@gk-bonn.de

Pizzulli, Luciano

Chefarzt Kardiologie

Haus St. Petrus / Bonner Talweg 4-6
53113 Bonn

Sekretariat:
Sekretariat Kardiologie
Tel: +49 228 506-2291
Fax: +49 228 506-2299
kardiologie@gk-bonn.de

Textor, Jochen

Ärztlicher Direktor und Chefarzt Radiologie

Haus St. Elisabeth / Prinz-Albert-Str. 40 Haus St. Petrus / Bonner Talweg 4-6
53113 Bonn
Tel: +49 228 506-2441
Fax:+49 228 506-2446
radiologie@gk-bonn.de