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Im Dialog

Einhäusigkeit

Einhäusigkeit: Ansicht vom Bonner Talweg
Einhäusigkeit: Ansicht vom Bonner Talweg
Einhäusigkeit: Ansicht von hinten
Einhäusigkeit: Ansicht von hinten

1996 fusionierten die beiden Südstadtkrankenhäuser St. Elisabeth und St. Petrus zum Bonner Gemeinschaftskrankenhaus. Später kam noch das St. Johannes-Hospital dazu, das jetzt ein Ärztehaus und Ambulantes Operationszentrum im Norden der Innenstadt ist. Nun soll als letzter und konsequenter Schritt der Fusion die Zusammenlegung von St. Elisabeth und St. Petrus an einem Standort, nämlich am Bonner Talweg, erfolgen.  Darüber sprachen wir mit Christoph Bremekamp, Krankenhausoberer und Dirkektoriumsmitglied am Bonner Gemeinschaftskrankenhaus.
 


Bremekamp: Diese geplante Einhäusigkeit ist ein sinnvoller Schritt für das Krankenhaus.
Die Zusammenlegung der Standorte wird vor allem unseren Patienten zugutekommen. Die Wege werden kürzer, der Transport zwischen den Häusern fällt weg und auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit der einzelnen Fachabteilungen ist unter einem Dach noch besser zu realisieren. Moderne Medizin braucht  moderne Räume. Wir halten das Projekt in vielerlei Hinsicht für sinnhaft, sowohl aus medizinischer als auch als finanzieller Sicht. Unsere Träger müssen nun entscheiden, ob diese Zusammenlegung realisierbar und finanzierbar ist. Dieser Beschluss wird im Frühsommer erwartet. Sollte es also dazu kommen, werden im Jahr 2020 die Maßnahmen zur Zusammenlegung der Häuser erfolgen.


 
1)     Das hieße dann auch, dass im Laufe der nächsten Jahre Veränderungen im Haus St. Elisabeth anstehen?
 


Bremekamp: Ja, aber in den nächsten vier Jahren nicht. Alle Abteilungen bleiben zunächst dort bestehen. Im Jahr 2020 werden dann die Abteilungen mit allen Mitarbeitenden und allen Betten ins Haus St. Petrus umziehen. Die Umwidmung des Hauses St. Elisabeth erfolgt ja erst, wenn gewährleistet ist, dass alle Bereiche und Abteilungen am Standort St. Petrus untergebracht sind. Die Versorgung unsere Patienten wird zu jeder Zeit gesichert. 


 
2)     Umbauen bedeutet ja, dass etwas verändert wird, belastet so ein Umbau des Krankenhauses nicht den täglichen Ablauf und die Genesung der Patienten?


 
Bremekamp: Natürlich bedeutet ein Umbau Veränderungen und auch Unannehmlichkeiten. Wir tragen aber selbstverständlich Sorge dafür, dass unsere Patienten davon so wenig wie möglich mitbekommen und in ihrer Genesung nicht beeinträchtigt werden. Bei einem so großen Projekt kann nicht alles an Lärm vermieden werden. Das ist klar. Und auch unsere Nachbarn werden sicherlich das eine oder andere Mal Baulärm oder Schmutz ertragen müssen. All das planen wir aber  zum Wohle unserer Patienten, um sie in Zukunft noch besser versorgen zu können und auch, um in Zukunft als modernes, hochspezialisiertes Krankenhaus am Markt agieren zu können.


 
 3)     Die Kapelle ist ja bereits umgezogen und eine neue Station in Planung, also sind ja bereits Vorbereitungen im Gange?


 
Bremekamp: Ja, das ist richtig. Wir haben bereits begonnen im Haus St. Petrus Platz für eine neue Station zu schaffen.
Eine weitere Maßnahme wird sein, dass unter dem jetzigen Parkplatz des Hauses St. Petrus eine Tiefgarage mit 89 Stellplätzen entsteht.  Auf dem Hof sind 17 Kurzzeit-Parkplätze geplant. So wird die momentane, sehr unbefriedigende Parkplatzsituation deutlich verbessert.  



 
 
 
 
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