Zur Startseite
Willkommen

Kompetenzzentrum für Erkrankungen des Bauchraumes:

Viszeralmedizinisches Zentrum am St. Elisabeth Krankenhaus
 
Das Viszeralmedizinische Zentrum im Haus St. Elisabeth des Gemeinschaftskrankenhauses Bonn wurde jetzt als erstes offiziell geprüftes Zentrum der Region zertifiziert.
Eine Vielzahl von Erkrankungen des Magen-Darmtrakts von der Speiseröhre bis zum Enddarm, der Leber, der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse betreffen die Innere Medizin und Viszeralchirurgie (Bauchchirurgie) gleichermaßen. Dazu gehören nicht nur Tumorerkrankungen der genannten Organe wie der Darmkrebs und Tumorabsiedlungen in der Leber, sondern auch akute und chronische Organentzündungen, Transportstörungen im Magen-Darm-Bereich, Gallenprobleme und innere Blutungen. Die Viszeralmedizin ist also die fachliche Verknüpfung von Innerer Medizin und Viszeralchirurgie in den genannten Bereichen. „Eine professionelle interdisziplinäre Abstimmung zwischen beiden Fachbereichen erlaubt so eine schnellere und sichere Diagnosestellung und verbessert die Koordination der Therapie im Sinne einer optimalen Patientenversorgung“, so PD Dr. Textor, Ärztlicher Direktor am Gemeinschaftskrankenhaus. Das Herzstück dieses neuen Viszeralmedizinischen Zentrums ist die enge Zusammenarbeit zwischen der Abteilung für Allgemeine Innere Medizin / Gastroenterologie unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Dumoulin) und der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie unter der Leitung von Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Sido.
Gastroenterologen und Viszeralchirurgen stimmen Art und Umfang der Diagnostik fachübergreifend ab, erstellen Behandlungskonzepte und betreuen komplexe Krankheitsbilder im Verlauf gemeinsam. Bereits in der Notambulanz werden alle Patienten mit unklaren Bauchbeschwerden grundsätzlich gemeinsam von Ärzten beider Disziplinen fachlich beurteilt. „So werden unnötige oder doppelte Untersuchungen, Verlegungen und Informationsverluste vermieden“, erklärt Prof. Dumoulin. „Zusätzlich zur Tumorkonferenz haben wir für alle stationären und ambulanten Patienten des Viszeralmedizinischen Zentrums eine wöchentliche Zentrumsbesprechung eingeführt, das ist in der Region einmalig“, ergänzt der viszeralchirurgische Chefarzt PD Dr. Sido. Das Kompetenzzentrum wurde intensiv nach den Vorgaben der DIN EN ISO 9001:2008 geprüft. „Als positiv hervorgehoben wurden die gut etablierten Kommunikationsstrukturen, leitliniengerechte und interdisziplinär abgestimmten Behandlungspfade, gemeinsame Qualitätszirkel und Komplikationsbesprechungen“, erläutert Simone Ehlers, Qualitäts- und Risikomanagerin an der Klinik.
Die fachlichen Schwerpunkte des Viszeralmedizinischen Zentrums liegen in der diagnostischen und interventionellen gastroenterologischen Endoskopie, über die minimal-invasive Chirurgie bis hin zu hochkomplexen Bauchoperationen einschließlich der Chirurgie an Bauchspeicheldrüse und Leber. „So können wir gerade bei Tumorerkrankungen am Gemeinschaftskrankenhaus ein umfassendes Behandlungsspektrum anbieten und individuell für jeden Patienten das optimale Therapiekonzept erstellen“, teilt Christoph Bremekamp, Krankenhausoberer und Direktoriumsmitglied, mit.
 
 

PD Dr. Textor gratuliert dem Chefarzt-Team Prof. Dumoulin und PD Dr. Sido zur erfolgreichen Zertifizierungzoom
 
 
 
 
3