Beckenendlagen - verkehrte Welt

Die meisten Kinder werden mit dem Kopf voran geboren. Aber es gibt auch Kinder, die „verkehrt“ herum auf die Welt kommen möchten. Dann spricht man von Beckenendlage.

Was ist eine Beckenendlage? 
 

Bei der Beckenendlage handelt es sich um eine Lageanomalie, die bei rund 3-4 Prozent der Schwangerschaften auftritt. Man unterteilt sie in:

  • Reine Steißlagen (am häufigsten)
  • Steiß-Fußlagen (sehr selten)
  • Fuß- oder Knielage

Möglichkeiten der Wendung

Die Moxibustion

Die Moxibustion ist eine Sonderform der Akupunktur, die Wärmeakupunktur. Mit Hilfe einer Moxazigarre wird ein Akupunktur-Punkt an den Füßen erwärmt. Dadurch kommt es meist zu vermehrten Kindsbewegungen, die bis zu 24 Stunden anhalten können. Durch die vermehrten Bewegungen kommt es häufig zu einer spontanen Drehung des Kindes in eine Schädellage.

Die Moxibustion wird 2x wöchentlich von unseren Hebammen durchgeführt, sollte Ihr Kind sich ab der 34. Schwangerschaftswoche noch in Beckenendlage befindet.

Die äußere Wendung

Wenn Ihr Kind sich in der 37. Schwangerschaftswoche noch immer in Beckenendlage befindet, kann der Versuch einer äußeren Wendung unternommen werden.

Hierbei versucht einer unserer erfahrenen Ärzte mit beiden Händen das Kind von außen zu drehen. Das Kind wird in der Gebärmutter zu einer Rolle rückwärts bewegt und so von der Steiß- in die Schädellage gewendet. Die Erfolgsquote dieser Methode liegt bei 50 - 60 %.


Informationen und Termine erhalten Sie im Sekretariat unseres Chefarztes Dr. Roos,
Telefon: 02 28 / 5 08 15 81
Email: c.fredrich@gk-bonn.de  oder gynaekologie@gk-bonn.de  und
geburtshilfe@gk-bonn.de